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Pressemitteilungen

Kooperationsvertrag mit Thermen & Badewelt Sinsheim
Die THERMEN & BADEWELT SINSHEIM ist neuer Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar. Dies gaben die beiden Partner im Rahmen der in der THERMEN & BADEWELT SINSHEIM abgehaltenen Pressekonferenz zum Sport Award Rhein-Neckar 2016 bekannt. weiterlesen >>

Durch die geschlossene Vereinbarung können sowohl das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar sowie alle Anwärter auf das in 2017 neu zu formierende Team Tokio ab sofort das vielfältige Wellness- , Entspannungs- und Gesundheitsangebot der THERMEN & BADEWELT SINSHEIM nutzen. Gäste der THERMEN & BADEWELT SINSHEIM dürfen sich im Gegenzug in Zukunft auf zahlreiche spannende Veranstaltungen wie z. B. Aqua Jogging,  Aqua Boxing oder Unterwasserrugby und vieles mehr  mit den Olympioniken aus der Region freuen. Der Vertrag ist zunächst auf eine Dauer von zwei Jahren bis zu den olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang angelegt.

„Zur Höchstleistung – ob im Sport oder in unserem Leben - gehört auch immer die Kunst des Ausruhens. Wir brauchen regelmäßige Erholungspausen, um unsere Batterien wieder aufzuladen“, so Stephan Roth, Geschäftsleiter der THERMEN & BADEWELT SINSHEIM und fügt hinzu: „Unsere Wellnessanlage  ist ein paradiesischer Ort, um für ein paar Stunden den Alltag zu vergessen, abzutauchen und aufzutanken. Ein Ort der Ruhe, Erholung und selbstverständlich auch für Leistungssportler das ideale Umfeld um Psyche und Muskulatur zu entspannen. Bereits im Rahmen unserer SportAward-Partnerschaft unterstützen wir in diesem Jahr die Spitzensportler der Region. Durch die innovative Partnerschaft mit dem OSP sind wir jetzt noch einen Schritt weitergegangen. Wir hoffen, dass wir, als Wellness- und Entspannungspartner, die Sportler auf ihrem Weg nach Tokio begleiten und unterstützen können.  Weltmeisterlich entspannen können sie zum Beispiel in der mit 166,1 m2 größten Sauna der Welt, der im japanischen Stil gestalteten Koi-Sauna.  Wenn das kein gutes Omen für Tokio 2020 ist?“

Auch Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunktes zeigt sich von der Zusammenarbeit begeistert. „Die Produkte passen einfach perfekt zusammen und ich bin mir sicher, dass sich unsere Sportler hier wohlfühlen und bestens regenerieren können.  Ganz nach dem Motto: Powern und Pausieren ….“

Im Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar trainieren mehr als 450 Nationalkader-AthletInnen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen. Im Team Rio MRN bzw. ab 2017 im Team Tokio MRN sind die Athleten vereint, die beste Aussichten auf eine Teilnahme an den Spielen haben. In Rio 2016 nahmen insgesamt 36 Athleten aus der Region teil, wovon 9 Medaillengewinner aus 6 Sportarten zurückkehrten und im Rahmen des SportAward Rhein-Neckar am 21. November 2016 öffentlich geehrt werden.

Nur knapp eine halbe Stunde von Olympiastützpunkt in Heidelberg entfernt liegt die THERMEN & BADEWELT SINSHEIM. Mit türkisblauem, wohlig warmen Wasser, tropischen Temperaturen, fruchtigen Cocktails und Smoothies, farbenprächtigen Orchideen und mehr als 400 echten Südsee-Palmen sowie mit einem einzigartig gestalteten Sauna-Bereich lässt sich hier exotisches Urlaubsfeeling und gesundes Heilbaden kombinieren.

Mehr Informationen zu den Athleten des Team Rio MRN:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/

Mehr Informationen zu den Thermen & Badewelt Sinsheim:
www.badewelt-sinsheim.de


22.08.2016

Viele persönliche Bestleistungen sorgen für hohe Zufriedenheit aus Sicht der MRN
Ein großer Anteil an persönlichen Bestleistungen, sieben Medaillengewinner/innen aus vier Sportarten und eine mit beeindruckender Energieleistung erkämpfte Einzelmedaille von Ringer Denis Kudla. Das ist die Olympia-Bilanz des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar, das sich am kommenden Dienstag hochzufrieden auf den Heimweg macht. Nike Lorenz und Cécile Piper kehren mit Bronze der Hockey-Damen zurück nach Rhein-Neckar, Uwe Gensheimer, und Henrik Pekeler mit Bronze der Handball-Herren. Niklas Süle und Jeremy Toljan gewannen mit den U21-Fußballern die erste Olympiamedaille für Deutschland seit 1988. weiterlesen >>

Nike Lorenz, 19-jährige Abwehrspielerin im Hockeyteam summiert das erfolgreich verlaufene Turnier: „Als erstes bin ich traurig, dass es schon zu Ende ist. Es war eine unfassbare Erfahrung. Wir haben uns das ganze Turnier über so unglaublich verbessert. Wir haben am Anfang so gewackelt und waren so unzufrieden mit uns. Aber wir wussten, da ist noch mehr drin und genau das haben wir am Ende dann auch gezeigt!“

Denkbar knapp am Podest vorbei sprang Malaika Mihambo mit neuer persönlicher Bestweite von 6,95m auf Rang 4. Philip Heintz, stellte gar einen neuen Deutschen Rekord über 200m Lagen auf und erzielte damit einen ausgezeichneten 6. Platz, verfehlte das Podest damit nur um unglaubliche 4 Zehntelsekunden.
 
Nicht zuletzt sorgt auch die nachhaltige Teamstruktur - für über die Hälfte des Teams ist erst Tokio 2020 als Leistungshöhepunkt anvisiert – für hohe Zufriedenheit bei den Verantwortlichen am Olympiastützpunkt MRN mit dem in Brasilien erreichten Gesamtergebnis. FÖG-Präsident Hans-Peter Immel fasst es so zusammen:„Wir haben insgesamt einen Anteil von über 50 Prozent persönlicher Bestleistungen, damit hat die Mehrheit der Athleten das Optimum am Wettkampf-Tag abgerufen, teilweise mit neuen deutschen Rekorden, darauf können die Athleten unglaublich stolz sein, unabhängig davon, ob es am Ende für eine Medaille gereicht hat oder nicht.“

Frank Mantek, Sportdirektor im Team Rio MRN ergänzt: „Trotzdem wird es eine große Aufgabe für Verbände, Zentren, Olympiastützpunkte und unser Team Rio MRN sein, von diesem hohen Niveau aus für alle Mitglieder des künftigen Team Tokio MRN und des Perspektivteam 2024 der MRN die Trainingsbedingungen für jeden individuell zu
optimieren, wieder erneut den Lebensunterhalt über vier Jahre abzusichern und eine
potenzialgerechte schulisch-berufliche Laufbahn zu ermöglichen, damit die Spitzensportler der Region die Chance erhalten, sich zu Höchstleistungs-Persönlichkeiten zu entwickeln. Hier liegt sicherlich noch einiges Potenzial, für die Region und für Deutschland.“


VENEX stattet Team Rio MRN mit Regenerationskleidung aus
Im Spitzensportbereich geht es um minimalste Prozentpunkte, die darüber entscheiden, ob ein Athlet beim sportlichen Höhepunkt der Saison im Wettkampf den ersehnten Sieg erringt, oder „nur“ auf einem der folgenden Plätze landet. Aus dem Grund gehört eine ganzheitliche Betrachtung von leistungsfördernden Faktoren zum Alltag eines Spitzensportlers bzw. seines betreuenden Teams. Einmal aufgenommen in das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar, genießen die Weltklasse-Athleten besondere Förderung in jeglicher Hinsicht. So sichert das Team nicht nur wirtschaftlich ab und bezuschusst individuelle Trainingsmethoden, um die sportlichen Rahmenbedingungen zu optimieren, sondern arbeitet inzwischen auch mit Kooperationspartnern zusammen, die neue Wege gehen, um Potenziale noch besser auszuschöpfen. weiterlesen >>

Dank des neuesten Kooperationspartners schlafen die Athleten aus 10 unterschiedlichen olympischen und paralympischen Sportarten nun seit kurzem in Regenerationskleidung: Mit einer Nachtwäsche die eine Faser mit Mineralien und Platin enthält wird der Parasympathikus („Ruhe-Nerv“) als Teil des vegetativen Nervensystems aktiviert. Er sorgt für tiefere Entspannung, bessere Blutzirkulation und damit für eine schnellere und effektivere Regeneration. Gerade in Zeiten von permanenter Reizüberflutung durch neue Informationstechnologien, mit denen sich auch Spitzenathleten mit vermehrter öffentlicher Aufmerksamkeit aussetzen müssen, gelingt eine optimale Regeneration nur bedingt. "Mit der Venex- Nachtwäsche als Schlafanzug falle ich in einen viel erholsameren Schlaf, Muskelschmerzen werden gelindert und ganz entscheidend, die Regenerationsfähigkeit wird um acht bis zehn Prozent erhöht", erklärt der zweifache Olympiateilnehmer Schwimmen Philip Heintz.

Die Schwimmer waren auch diejenigen, die die Empfehlung der Kleidung für alle Team Rio MRN Athleten gegeben hatten. Der Deutsche Schwimm-Verband nutzt die textile Technologie bereits seit längerem – als bisher einziger Fachverband – und blickt so auf positive und durch universitäre Studien belegte Erfahrungen zurück. Auch OSP-Leiter Daniel Strigel ist froh über die neue Zusammenarbeit: „Ich bin dankbar, dass die Schwimmer positive Erfahrungen teilen, sich als echte Teamplayer auszeichnen und dadurch andere Sportarten in den Genuss kommen können, sich von der Wirkung der Textilien zu überzeugen. Das ist ein einmaliges Beispiel dafür, wie sportartübergreifend Synergien geschaffen werden – durch das Team Rio.“

Die textile Faser wurde in jahrelanger Entwicklungsarbeit aus Mitteln der japanischen Regierung von einer Reihe von Textilexperten geschaffen. In Japan ist die Regenerationskleidung seit Jahren eingeführt und wird vom japanischen Olympia- und Paralympicsteam mit besten Referenzen getragen. Hideki Katano, CEO von VENEX International kam eigens zur Vertragsunterzeichnung nach Mannheim, um sich persönlich mit den Athleten des Team Rio MRN vertraut zu machen und ein Gefühl für den deutschen Spitzensport zu bekommen. „Nach dem großen Erfolg in Japan, möchten wir unsere Kleidung nun auch auf dem deutschen Markt zugänglich machen. Der Spitzensport ist für uns eine der besten Referenzen, da die Sportler ein bestens entwickeltes Körpergefühl haben und sofort spüren, was Ihnen guttut und was nicht.“ beschreibt der sympathische Japaner sein Engagement.
Frank Schneider, der für die Entwicklung des europäischen Marktes zuständig ist, beschreibt das Engagement wie folgt: „Schon auf dem 12-stündigen Flug nach Rio sollen die Shirts getragen werden, um Reisestress und Jetlag besser zu überstehen. Wenn wir einen minimalen Beitrag dazu leisten können, dass Athleten ihre beste Leistung abrufen können, dann sind wir hochzufrieden.“

Die Zusammenarbeit ist zunächst bis 2020 ausgelegt, wenn die XXXII. Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio, der Heimat von VENEX „Erfinder“ Hideki Katano stattfinden werden. Zunächst steht aber das Highlight in Rio de Janeiro an. Mit bestens regenerierten Athleten aus der Region Rhein- Neckar.


Mehr Informationen zu Venex:
http://www.regenerationforyou.eu/

Mehr Informationen zu den Olympiateilnehmern der Region erhalten Sie unter:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/


Deutscher Olympischer Sportbund nominiert 29 Team Rio MRN Athleten
Bei den XXXI. Olympischen Spielen der Neuzeit werden vom 5. bis 21. August 29 Athleten aus insgesamt zehn Sportarten mit Trainingsmittelpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar an den Start gehen. weiterlesen >>

Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar (OSP MRN) freut sich für die Nominierten sowie deren Trainerinnen und Trainer an den Trainingszentren der Region. Gleichzeitig betont er, dass die Qualifikation alleine ja keinesfalls das Ziel sein könne und er jedem einzelnen wünscht, die bestmöglichste Leistung am entscheidenden Wettkampftag abrufen zu können. „Der Athlet muss am Ende sagen können, er habe sein ganzes Potential ausgeschöpft. Dann ist es, unabhängig davon, welche Platzierung dabei am Ende zu Buche steht, Erfolg!“ Schmunzelnd fügt der Bronzemedaillengewinner von Athen 2004 noch hinzu: „Wenn dann noch die ein oder andere Medaille oder ein Olympiasieg dabei rausspringt - umso besser!“

Im Rahmen des 2. Sommerfestes des ZMRN e. V. und eines brasilianischen Dachterrassen-Barbecues im Musikpark Mannheim wurden die Athleten am vergangenen Donnerstag gebührend verabschiedet. Vor 200 geladenen Gästen gelang eine Mischung aus olympischer Talkrunde mit Olympiasiegerin und Vorstandsmitglied des Sportregion e. V. Mandy Rupp (geb. Haase), Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunktes MRN, Ralf Anselmann, Weinlieferant des Deutschen Hauses 2016 und Luka Mucic, Vorstandsvorsitzender des ZMRN e. V. und kurzweiligen Bühneninterviews mit Diskuswerferin Shanice Craft aus Mannheim und Hanne Brenner, Paradressurreiterin aus Wachenheim. Unter der gekonnt lockeren Moderation von ZDF-Sportexperte Norbert König gelang ein Spannungsaufbau bis der Vorstandsvorsitzender des Sportregion Rhein-Neckar e. V.  Prof. Dr. Eckart Würzner den denkwürdigen Satz sprach: „Hiermit erkläre ich das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar für offiziell nach Rio de Janeiro verabschiedet“, in Anlehnung an die Standardworte des jeweiligen IOC-Präsidenten bei der Eröffnungsfeier der Spiele. Passend zur sommerlichen Stimmung bezauberte Mannheims Himmel rechtzeitig mit einem grandiosen Sonnenuntergang für das obligatorische Gruppenbild mit Sponsoren, Trainern und Funktionären und sorgte für Gänsehaut bei den Athleten, eben nicht nur der aufkommende kühle Wind. „Aufgeregt bin ich heute Abend eigentlich viel mehr als beim Wettkampf“ gestand dann auch Shanice Craft, die den Abend gemeinsam mit ihrem Trainerteam genießen konnte und sich anschließend auf den Weg nach Hause begab. Am nächsten Morgen stand bereits die Olympia-Einkleidung in Hannover auf ihrem Terminplan.

Die AthletInnen, die in wenigen Tagen unter dem Zeichen  olympischen Feuers ihr Bestes geben werden, kommen aus den Sportarten Boxen (4), Gewichtheben(5), Handball (3), Hockey (2), Kanu (1), Leichtathletik (7), Ringen (1), Schwimmen (3) und Turnen (1) und Fußball (2).

Außerdem werden zwei Wochen nach den Olympischen Spielen voraussichtlich vier bis sechs paralympische Athleten aus der Metropolregion um Meriten kämpfen. Dort dauert die Nominierungsphase offiziell noch bis zum 01. August 2016.

Olympiateilnehmer aus der Region:
Alexandra Burghardt (Leichtathletik)
Matthias Bühler (Leichtathletik)
Shanice Craft (Leichtathletik)
Uwe Gensheimer (Handball)
Nadine Gonska (Leichtathletik)
David Graf (Boxen)
Patrick Groetzki (Handball)
Philip Heintz (Schwimmen)
Denis Kudla (Ringen)
Sabine Kusterer (Gewichtheben)
Sarah Köhler (Schwimmen)
Yasmin Kwadwo (Leichtathletik)
Nike Lorenz (Hockey)
Serge Michel (Boxen)
Malaika Mihambo (Leichtathletik)
Nico Müller (Gewichtheben)
Hendrik Pekeler (Handball)
Erik Pfeifer (Boxen)
Cécile Pieper (Hockey)
Alexej Prochorow (Gewichtheben)
Clemens Rapp (Schwimmen)
Lisa Ryzih (Leichtathletik)
Jürgen Spieß (Gewichtheben)
Niklas Süle (Fußball)
Jeremy Tolljan (Fußball)
Hamza Touba (Boxen)
Almir Velagic (Gewichtheben)
Als „Alternate Athlete“ (Ersatz) in Rio dabei:
Max Lemke (Kanu)
Pauline Tratz (Turnen)

Voraussichtlich Paralympische Athleten (Nominierung erfolgt am 01.08.2016):
Hanne Brenner (Dressur)
Sebastian Junk (Judo)
Nikolai Kornhaß (Judo)
Ralf Arnold (Blinden-Marathon)
Marc Schuh (Rollstuhlsprint)
Martin Vogel (Sitzvolleyball)

Mehr Informationen zu den Olympiateilnehmern der Region erhalten Sie unter:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/


16.03.2016

Earth Hour zum Schutz des Klimas – der Spitzensport zieht mit
Der WWF (World Wide Fund for Nature) initiiert am Samstag, dem 19. März bereits zum neunten Mal die weltweite „Earth Hour“. In der Zeit von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr bleiben an vielen öffentlichen Gebäuden in vielen Ländern die Lichter aus. weiterlesen >>

Erstmals beteiligt sich auch der Spitzensport in der Metropolregion Rhein-Neckar an der Aktion. Eine Stunde lang erlischt am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar und an allen Stützpunkten in der Region das Licht.  „Klimaschutz geht uns alle an, auch den Sport“, bringt es der OSP-Leiter Daniel Strigel kurz und knapp auf den Punkt und liefert damit auch die Erklärung, warum sich der OSP in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur Mannheim an der Earth Hour 2016 beteiligt.

Team Rio MRN Athleten sind ebenfalls aufgefordert, sich an der einstündigen Aktion zu beteiligen und in sozialen Netzwerken zu dokumentieren, dass auch sie sich für Klimaschutz verantwortlich zeigen. Andreas Späck, Hockeynationaltorwart erklärte bereits im Dezember vergangenen Jahres bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „klimafreundliche Ernährung“, dass auch er als Veganer Verantwortung zeigt, die über seinen Spitzensport hinaus geht: „Ich bemühe mich, im Alltag das Thema Nachhaltigkeit an jedweder Stelle zu berücksichtigen, Ernährung ist da ein zentrales Thema für mich. Aber Energiesparen gehört genauso dazu und ist an sich eine Selbstverständlichkeit.“

Folgen Sie  den olympischen Athleten aus der Rhein-Neckar Region im Dunkeln am kommenden Samstag auf: www.instagram.com, www.twitter.com oder www.facebook.com


Internationale Deutsche Einzelmeisterschaften 2016 im Judo für Sehgeschädigte
Der Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar (OSP MRN) ist in der kommenden Woche Gastgeber der Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften 2016 im Judo für Sehgeschädigte. Die Meisterschaften werden in Heidelberg unter der Schirmherrschaft des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) in Kooperation mit dem Deutschen Judo-Bund (DJB) ausgetragen. weiterlesen >>

Aus der Metropolregion werden Nikolai Kornhaß (-73kg), Matthias Krieger (-83kg), Oliver Upmann (-100kg), Marc Milano (-90kg) und Luise Dieter (-63kg) an den Start gehen. Verletzungsbedingt passen muss Team Rio MRN Athlet Sebastian Junk, der seine Vereinskameraden des 1. Mannheimer JC aber auf alle Fälle in der Halle persönlich anfeuern wird. Insgesamt werden bei den Deutschen Meisterschaften circa 80 Athleten ihr Können unter Beweis stellen.
Für das Publikum heißt dies, dass in der Halle mächtig etwas los ist: die Kämpfe werden zeitgleich auf zwei Matten durchgeführt. Für den Laien ist der Unterschied zwischen sehenden und sehgeschädigten Judokas kaum ersichtlich. Einziger Unterschied ist der Beginn des Kampfes, der direkt aus dem Griff heraus beginnt. Zudem erhalten die Athleten weniger bzw. keine Strafen für das Herauslaufen.

Die Lokalmatadoren gehen mit ganz unterschiedlichen Zielen an den Start. Carmen Bruckmann, Cheftrainerin Judo im DBS und Heimtrainerin des 1. Mannheimer JC, fasst die Ziele für ihre Schützlinge wie folgt zusammen: „Für Nikolai Kornhaß ist es wichtig, dass er  gegen Athleten, die ihm auch in Rio begegnen könnten, verschiedene Dinge ausprobiert. Hier geht es weniger um die Medaille, als um einen guten Test.“ Für Oliver Upmann sieht Bruckmann die Chance, „dass er sich als Nachrücker für Rio einfach stark präsentieren kann, um einen Eindruck zu hinterlassen. Für den paralympischen Bronzemedaillengewinner von London 2012, Matthias Krieger, ist es am wichtigsten Spaß zu haben „und diesen hat er immer, wenn er gewinnt!“, lacht Cheftrainerin Buckmann und nimmt im nächsten Atemzug den Druck von Marc Milano und Juniorin Luise Dieter, welche einfach nur Erfahrungen sammeln sollen.

Für die Sportbegeisterten in der Metropolregion, ist der Faschingssamstag  eine gute Gelegenheit die olympische und paralympische Vorfreude, mit spannenden Wettkämpfen von 11.00 bis 17.00 Uhr im OSP MRN im Neuenheimer Feld 710,  zu spüren und zu erleben. Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Zuschauer, welche die Athleten aus der  Region zu Bestleistungen antreiben.


ZEITPLAN
Internationale Deutsche Einzelmeisterschaften Judo

Wiegen:           Freitag, 05.Februar               18:00 Uhr – 20:00 Uhr
Nachwiegen:    Samstag, 06. Februar            09:00 Uhr – 10:00 Uhr
Kampfbeginn:  Samstag, 06. Februar            11:00 Uhr nach der offiziellen Eröffnung
Siegerehrung:  Samstag, 06. Februar      ca. 17:00 Uhr nach den Wettkämpfen


Der richtige Biss für Olympia
Größte Zahnarztpraxis der MRN als erster Sportzahnarzt für ein regionales Olympiateam im Einsatz.Als bundesweit erstes regionales olympisches Team arbeitet das Team Rio MRN intensiv mit einem Sportzahnarzt zusammen. Nachdem Athleten wiederholt über massive Zahnprobleme, gerade vor oder während wichtiger Wettkampfphasen berichteten, nahmen die Verantwortlichen den Leidensdruck ernst und fanden in Dr. Rossa & Partner die ideale Ergänzung zur sportmedizinischen Rundumbetreuung durch den Olympiastützpunkt. weiterlesen >>

Die größte Zahnarztpraxis der Metropolregion von Dr. Rossa & Partner in Ludwigshafen verfügt über ein eigenes Zahntechniklabor, 3-D Implantplanungen und Röntgen, mikroskopische Endontologie, Zahnsportmedizin, Kieferorthopädie, Hypnose-Behandlungen, individuelle Mundschutzanfertigungen und deckt das gesamte Spektrum der Zahngesundheit ab. Die Zusammenarbeit soll bereits zu den im August beginnenden XXXI. Olympischen Spielen Früchte tragen und 100% zahngesunde Athleten nach Rio entsendet werden. Dr. Rossa wird darüber hinaus auch vor Ort in Rio zur Verfügung stehen. Die Partnerschaft ist jedoch bereits bis zu den übernächsten Spielen in Tokio 2020 angedacht, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

 „Gerade die präventiven Maßnahmen sind bei Spitzensportlern extrem wichtig“, bestätigt OSP-Leiter Daniel Strigel im Gespräch. „Erwiesenermaßen tragen lange Flugzeiten mit Luftdruckänderungen und veränderte Klimazonen bei internationalen Wettkämpfen dazu bei, dass vermehrt Zahnbeschwerden zu verzeichnen sind. Das ist uns in der Vergangenheit aufgefallen und wir haben mit der Praxis von Dr. Rossa den Partner gefunden, der unter anderem in der Vorbeugung möglicher Zahn- und Kieferprobleme behilflich sein wird. Versprechen wir uns davon, ein neues Puzzleteil gefunden zu haben, welches die optimalen Rahmenbedingungen für AthletenInnen ergänzt und letztlich zum vollständigen Abrufen der Leistungsfähigkeit dient.“

Frank Mantek, Sportdirektor im Team Rio MRN und ehemaliger Bundestrainer der Gewichtheber glaubt durchweg an die Partnerschaft: „Auf den ersten Blick mögen besonders Sportarten wie Boxen oder Hockey für das sensible Thema Zähne stehen, wenn die Sportler uns mit obligatorischem Mundschutz begegnen. Jedoch sind alle Spitzensportler letztlich angesprochen, wenn es um eine solide, stabile und vor allem regelmäßig ausgeübte Zahnpflege geht. Ab sofort gibt es in der Metropolregion keinen olympischen Athleten mehr, der ohne 100%igen Check der Zähne zu internationalen Wettkämpfen fliegt.“


Ehrentafel für Mannheimer Olympiasieger enthüllt
Ob im Hockey, im Kanusport oder im Rudern – die Stadt Mannheim ist sportlich und hat das in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Bei Olympischen Spielen konnten Mannheimer Sportler bereits 20 Mal eine goldene Medaille gewinnen. weiterlesen >>

Allen Siegern zu Ehren wurde jetzt in der GBG Halle, die damit verbunden ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, eine Olympiatafel errichtet. Sportdezernent Lothar Quast enthüllte diese heute feierlich, gemeinsam mit Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar.

„Die Teilnahme an den Spielen ist wohl der größte Traum eines jeden Sportlers. Um diesem Traum näher zu kommen, hat jeder einzelne, der auf dieser Tafel steht, über Monate und Jahre hinweg das Training an die erste Stelle gesetzt“, lobte Quast. „Dieser Einsatz wurde bereits mit dem wohl größten sportlichen Erfolg, der goldenen Olympiamedaille, gekrönt. Auch die Stadt Mannheim möchte diese Leistung nochmals in besonderem Maße würdigen, durch die Errichtung der Ehrentafel.“

Sechs der auf der Tafel genannten Olympiasieger waren bei der Enthüllung persönlich dabei: Fanny Rinne (Hockey), Niklas Meinert (Hockey), Matthias Witthaus (Hockey), Detlef Hofmann (Kanu), Carolin Leonhardt (Kanu) und auch Rekordolympionikin Birgit Fischer (Kanu).  Shanice Craft (Leichtathletik/Jugend Olympiasiegerin) und Filip Adamski (Rudern) waren aus beruflichen Gründen verhindert.

Fischer ist nicht nur Olympiasiegerin, sondern darüber hinaus auch die erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin aller Zeiten: Bei sechs olympischen Spielen konnte sie insgesamt acht goldene und vier Silbermedaillen für sich behaupten und sich einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sichern. OSP-Leiter Daniel Strigel zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Umsetzung der Idee: „Ein schönes Zeichen der Stadt, dass die Sieger in dieser Form geehrt werden. Die Tafel trägt sicher auch ein wenig zur steten Erinnerung dieser Ausnahmeathleten bei.“

In seiner Rede betonte Quast die gute Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Rhein-Neckar und die Bedeutung der Arbeit der Mannheimer Sportvereine: „Das damit verbundene Engagement vieler Menschen, welches Tag für Tag geleistet wird, zeichnen die Sportstadt Mannheim aus!“
Dieses Engagement wird durch die Stadt Mannheim auch finanziell unterstützt: circa fünf Millionen Euro kommen dem Mannheimer Sport jährlich zugute: Von Zuschüssen zum Bau und zur Sanierung von vereinseigenen Sportstätten, über Zuschüsse zur Pflege und Unterhaltung, die Förderung des Jugendsports und zahlreiche weitere monetäre sowie nichtmonetäre Maßnahmen, die direkt oder indirekt dem Mannheimer Sport zugutekommen. Zusätzlich werden mit dem Eissportzentrum Herzogenried und der Leichtathletikhalle zwei Stützpunkte direkt von der Stadt Mannheim betrieben.

Die goldfarbene Olympiatafel, entworfen von der Mannheimer Grafikerin Caren Sonn-Welz – selbst Olympiateilnehmerin im Hürdensprint – die an einer Wand im Foyer der GBG-Halle aufgehängt wurde, ist 1,90 Meter hoch und 1,10 Meter breit. Die Ehrentafel bietet für weitere olympische Erfolge Mannheimer Sportler in der Zukunft noch ausreichend Platz.


Kevin Volland neu im Team Rio MRN
DFB-Nationalspieler gehört als erster Fußballer mit zum Team. „Da bin ich gerne mit dabei“, so der erste Kommentar von Kevin Volland, als er erfuhr, dass er ab sofort offizielles Mitglied im Team Rio MRN ist. Als Kapitän der U-21 National-Elf hatte er sein Team im Sommer bei der Europameisterschaft bis in das Halbfinale gebracht, wo sie gegen Portugal leider deutlich verloren. weiterlesen >>

Dennoch war mit der Platzierung die wichtige Qualifikation für die Olympischen Spiele erfüllt und darüber hinaus ebenso die Kriterien zur Aufnahme in das regionale Spitzenteam der Metropolregion. Volland: „Die Olympischen Spiele werden für alle, die daran teilnehmen ein Traum. Besonders für uns Fußballer. Immerhin war seit 1988 keine DFB-Auswahl mehr dabei.“

Der bei 1899 Hoffenheim unter Vertrag stehende 23-jährige zählt  inzwischen bereits zum  Kader DER MANNSCHAFT, wie die A-Nationalmannschaft inzwischen betitelt wird, jedoch wäre Volland auch in Rio spielberechtigt. Denn hierfür zählt das Alter  zum Beginn der Qualifikation 2013. 2016 wären somit einige U21-Spieler bereits älter als 21, was laut Statuten aber bewusst gesteuert und regelkonform ist. Zudem dürfen drei „Ü21“-Spieler nominiert werden.

Dass er gerne zum Team Rio MRN gestoßen ist, sieht Kevin Volland keineswegs in daraus resultierenden Vorteilen für seine Person: „Wenn ich durch meine Popularität ein wenig dazu beitragen kann, gerade den Spitzenathleten aus weniger im TV präsenten Sportarten mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, dann freut mich das sehr. Ich sehe viele andere Team RIO MRN-Mitglieder  ab und an am Olympiastützpunkt, wo wir auch mit 1899 Hoffenheim den Medizin-Check absolvieren“, schildert der Profi den Zusammenhang.

Das Team Rio wächst somit auf 29 Athleten an, wobei Fußball als 12. Sportart dazu gekommen ist. Sollte U21-Bundestrainer Horst Hrubesch im nächsten Jahr die beiden Hoffenheimer Niklas Süle und Jeremy Toljan für die Spiele nominiert, könnten zwei weitere Fußballer das Team ergänzen. Aller guten Dinge wären dann drei.

Mehr über Kevin Volland:
www.team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/kevin-volland


Verena Sailers letztes Training im OSP-Kraftraum in Heidelberg
Tschüss, OSP… und happy birthday, Verena Die Karriere der Spitzensportlerin Verena Sailer endete am 06. September beim ISTAAF Meeting in Berlin um 18:26 Uhr mit einem guten 5. Platz im 100m Lauf in einer Zeit von 11,37 sek. vor 48.500 Zuschauern und einer Ehrenrunde mit Standing Ovations. Die große Bühne hat die MTG-Athletin verlassen, die kleinen Abschiede dauern jedoch noch an. weiterlesen >>

Der OSP-Kraftraum in Heidelberg, geleitet von Krafttrainer Helmut Müller war beispielsweise für acht Jahre zentrale Anlaufstelle der (noch) 29-jährigen Sprinterin. Am Donnerstag verbrachte sie dort letzte Trainingseinheiten, die zum Abtraining dazugehören. Jeder Hochleistungssportler muss unbedingt gezielte Reize setzen, um den Körper nach extremen und langen Belastungen zu befreien und an ein „normales“ Leben heranzuführen. Ohne gezieltes Abtrainieren können Muskeln und Organe schwer beeinträchtigt werden. Deshalb nehmen die Athleten auch nach Karriereende noch eine Zeitlang gezielte Betreuung am Olympiastützpunkt in Anspruch.
„Helmut Müller ist mir über die Jahre schon sehr ans Herz gewachsen, er war die ideale Ergänzung zu meinem Trainerteam in Mannheim rund um Valerij Bauer“, erzählt Verena bei einem gemütlichen  „Kaffeekränzchen“ mit Leistungssportchef MTG Mannheim, Rüdiger Harksen und Valerij Bauer, Landestrainer Sprint sowie Daniel Strigel, Leiter des OSP in der hauseigenen Cantina.

Den erklärten Lieblingskuchen (Rotweinkuchen) von Verena gab es einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag als vorzeitige Geburtstagstorte. „Ich merke jetzt, wie sich die Prioritäten in meinem Leben verschieben, möchte mein Masterstudium in Wirtschaftspsychologie abschließen und mich anschließend auf meine berufliche Karriere konzentrieren. Das alles neben dem 100%igen Fokus auf den Sport klappt einfach nicht mehr. Deshalb war dieses Jahr mit dem achten Deutschen Meistertitel, dem 5. Platz bei der WM in Peking in der Staffel und dem sensationellen Ambiente beim ISTAF in Berlin eine runde Sache für mich.“

Auch Rüdiger Harksen schaut gerne auf die vergangenen gemeinsamen Jahre zurück: “Verena schätze ich über die jahrelange harmonische Zusammenarbeit sehr. Seit 2008 startete sie für die MTG und wir haben viele wunderbare Momente zusammen gehabt.“ So hat Harksen als Leistungssportchef aber auch immer zur Aufgabe, die perfekten Nachfolger für ausscheidende Athleten für das MTG-Team aufzuspüren. Mit Alexandra Burkhardt holte er im letzten Jahr eine vielversprechende, potentielle „Verena-Nachfolgerin“ nach Mannheim. Der Vereinswechsel brachte die 21-jährige gebürtige Bayerin in diesem Jahr in die 4 x 100m Staffel bei der WM, so dass sie inzwischen bereits auch offizielles Mitglied im Team Rio MRN ist und besondere Förderung genießt.

Das Team Rio MRN hat sich im Hinblick auf nachhaltiges Handeln, nicht nur bei Förderkriterien deutlich verändert aufgestellt, sondern auch im Umgang mit ehemaligen Athleten. So werden Verena Sailer - wie auch alle anderen ehemaligen Athleten- weiterhin zu den künftigen großen Team Rio-Veranstaltungen eingeladen und einbezogen werden. Sie bilden den Auftakt zu einem „Athleten-Alumniclub“, der auch nach Karriereende für einen intensiven Austausch in Spitzensportkreisen sorgen soll. „Ihre Vorbildfunktion soll nachhaltig gerade auf die ganz jungen Sportler wirken. Sie verschwinden nicht einfach von der Bildfläche bzw. der Tartanbahn, sondern werden weiterhin mit all ihren Qualitäten einbezogen, das ist gerade für diese Region ein ausgezeichnetes Beispiel für nachhaltiges Vorgehen“, meint Daniel Strigel vom Olympiastützpunkt und erwähnt nachdrücklich, dass der OSP jederzeit für jegliche Anliegen ehemaliger Spitzenathleten eine Türe öffnet, während Verena Sailer mit gepackter Trainingstasche ein letztes Mal die Glastür auf dem Sportcampus im Neuenheimer Feld hinter sich schließt und lächelnd an die schönen Momente der vergangenen Jahre denkt.

Mehr über Verena Sailer:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/verena-sailer/

Mehr über Alexandra Burkhardt:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/alexandra-burghardt/


Abenteuergolfanlage Inputt Mosbach zieht Spitzensport an
Hockeyschläger und Golfschläger lassen sich prima austauschen. Lydia Haase, Hockeynationalspielerin aus Mannheim, hatte dies bereits beim Solheim Cup bewiesen, wo sie „heimlich“ an der ersten Teebox lange Abschläge mit dem Hockeyschläger erfolgreich meisterte und sichtlich Spaß daran fand. Die nächste Gelegenheit bot sich heute auf der Abenteuergolfanlage Inputt in Mosbach, wo sie gemeinsam mit Hockeynationaltorwart Andreas Späck und den KinderHelden ein kleines Turnier spielte. weiterlesen >>

Die Idee für den Schlägertausch und die ungewöhnliche Turnierpaarung mit den KinderHelden hatte Kirsten Korte, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN). Beide Olympia-Kandidaten des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar waren sofort begeistert. Die Grundschullehrerin Lydia Haase: „Wir wollen als Spitzensportler Vorbilder sein, gerade auch für Kinder, die unter erschwerten Bedingungen aufwachsen. Da ich in Hettingen an der Baulandschule arbeite, war für mich klar, dass ich praktisch um die Ecke in Mosbach dabei sein möchte, wenn wir erstens etwas für Kinder machen, was mir sowieso sehr am Herzen liegt und zweitens die Sportart Golf oder Minigolf von der Bewegung her dem Hockey sehr ähnlich ist.“  

Die Geschäftsführerin der Organisation KinderHelden, Linn Schöllhorn, freut sich über die seit mehreren Jahren intensiv gelebte Zusammenarbeit mit dem Verein ZMRN und dem Team Rio MRN. „Die Sportler sind wunderbare Vorbilder für die Kinder, da sie vorleben, dass man Träume haben und mit Zielstrebigkeit diese auch realisieren kann. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Lydia und Andreas sich heute die Zeit für unsere Kinder genommen haben und freuen uns über diese gelungene Kooperation.“

Sowohl für das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar als auch für das Inputt-Team hatte Kirsten Korte zum Abschluss eine Überraschung parat: eine Spende über jeweils 3.500 Euro. Die Gelder wurden passenderweise beim diesjährigen Firmen-Golf-Cup von den ZMRN-Mitgliedern erspielt: „Sowohl das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar als auch die Abenteuergolf-Anlage Inputt stehen für die Idee der Metropolregion: Gemeinsam sind wir stärker. Diese vorbildliche Arbeit unterstützen wir gerne.“ In den vergangenen Jahren hatte der ZMRN auch die KinderHelden unterstützt, u.a. mit den Erlösen aus der Benefiztombola beim 2. Hoheitentreffen.

Über Inputt:
Mit dem Projekt inputt wird Menschen geholfen, die es auf dem Arbeitsmarkt nicht immer leicht haben: inputt ist ein Arbeitsbereich der Industrie Service Odenwald gGmbH, einer diakonischen Integrationsfirma, und schafft rund um die Abenteuergolfanlage Arbeitsplätze für psychisch kranke und behinderte Menschen. inputt ist damit ein ganz besonderer touristischer Anziehungspunkt für Mosbach, die Metropolregion Rhein-Neckar und die Region Heilbronn - Franken. inputt ist Input in jeder Hinsicht.
www.inputt-mosbach.de

Über KinderHelden:
KinderHelden fördert Kinder mit erschwerten Startbedingungen. Das Mentoring-Programm stellt über Projekte wie z.B. „Schul-Mentoring“ und „Mentoring am Arbeitsplatz“ Kindern einen erwachsenen Mentor oder Mentorin zur Seite und vermittelt ihnen somit eine Art Patenschaft auf Zeit. Ehrenamtliche Mentoren schenken Kindern Zeit und Aufmerksamkeit, sie geben Anregungen und helfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. KinderHelden haben sich aus dem Mentoring-Programm Big Brothers Big Sisters ausgegründet, da Big Brothers Big Sisters bundesweit seine Tätigkeit Ende 2014 einstellte. KinderHelden unterstützt Kinder in den Regionen Rhein-Neckar, Rhein-Main und Stuttgart. Es handelt sich um eine unabhängige, gemeinnützige und spendenfinanzierte Organisation.
www.kinderhelden.info

Über den Verein ZMRN:
Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN) wurde 1989 als Rhein-Neckar-Dreieck e.V. gegründet, um der Region beim Aufbau einer eigenen Identität und beim Nutzen ihrer Potenziale zu helfen. Das Ziel: im Jahr 2025 soll die Metropolregion Rhein-Neckar als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt und anerkannt sein. Der 16-köpfige Vereinsvorstand ist Plattform für den strategischen Dialog in der Rhein-Neckar-Region. Neben hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft ist auch die Politik vertreten. Die Arbeit des Vereins wird über Mitgliedsbeiträge und Spenden seiner derzeit gut 750 Mitglieder sowie über Fördermittel sichergestellt. Der Verein initiiert und unterstützt Projekte insbesondere in den Bereichen Sport, Regionale Identität, Kultur und Bürgerschaftliches Engagement. Zudem stärkt der Verein das Miteinander der Akteure über fachliche, organisatorische und regionale Grenzen hinweg. Vorstandsvorsitzender ist derzeit Luka Mucic (Finanzvorstand SAP SE).
www.m-r-n.com


Perspektivteam 2020 der MRN öffentlich vorgestellt
Zum olympischen Athleten-BBQ hatten das Team Rio MRN und Förderer Pfitzenmeier Premium Plus Resort geladen, einen spätsommerlichen angenehmen Terrassenabend eingeplant. Beim malerischen Sonnenuntergang wähnten sich ca. 70 geladene Gäste aus Sportpolitik, Wirtschaft und Vereinen in guter Gesellschaft mit vielen gestandenen Team Rio MRN Athleten, die den „jungen, wilden“ Nachwuchsathleten mit ihrer Anwesenheit zeigen wollten, wie wichtig nachhaltige Förderung im Sport ist. weiterlesen >>

„Die Metropolregion Rhein-Neckar scheint eine besondere Quelle für Spitzenathleten zu haben,“ staunte Stephan Pfitzenmeier anlässlich der öffentlichen Präsentation des 28-köpfigen Perspektivteams 2020 der MRN im Pfitzenmeier Premium Plus Resort in Schwetzingen am Montagabend.

Frank Mantek, Sportdirektor im Team Rio MRN zeigte sich stolz auf den ruhmreichen Nachwuchs: “Die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit in den mehr als 2.700 Vereinen in der Metropolregion können wir auch daran messen, dass wir am heutigen Abend 28 Top-Talente vorstellen können, die alle das Potenzial zur Teilnahme an Olympischen Spielen haben. Wir schauen jetzt genauer auf diese Athleten und fangen frühzeitiger an, gezielte Fördermaßnahmen einzusteuern, um am Ende des Tages größere Erfolge verbuchen zu können.“

Mit der nachhaltigen und frühzeitigen Spitzensportförderung betritt das Team Rio MRN gemeinsam mit den fünf Premium-Partner, die allesamt für nachhaltiges und längerfristiges Engagement im Spitzensport stehen und die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für dieses erweiterte Engagement liefern, ein langersehntes und deutlich professionalisiertes Terrain in Sachen Sportförderung.  „Erfolg entsteht nicht von einem auf den anderen Tag, deshalb war es das richtige Zeichen, dass wir uns für den nachhaltigen Weg entschieden haben. Beste Beispiele dafür sind übrigens Shanice Craft und Sarah Köhler, die beide innerhalb von einem Jahr den Sprung ins „A-Team“ geschafft haben“, belegt Frank Mantek, selbst Olympiamedaillengewinner im Gewichtheben und Macher von zahlreichen Olympiasiegern. Die Mannheimer Diskuswerferin Craft wurde zusammen mit Schwimmtalent Sarah Köhler im Mai letzten Jahres als hoffnungsvolle Nachwuchstalente als erste Athletinnen in das Perspektivteam aufgenommen.  Nur Monate später erfüllten sie die geforderten Kriterien (Platz 1.-8. WM oder Platz 1.-4. EM) und wurden offizielle Team Rio MRN Mitglieder.

Im sport- und bildungspolitischen Gespräch mit Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister Heidelberg und Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar, Ulrike Freundlieb, Bürgermeisterin für Bildung,  Kinder und Jugend der Stadt Mannheim, fand zudem intensiver politischer Austausch über Spitzensport in der Metropolregion  unter Einbeziehung der nicht zu vernachlässigenden kommunalen Leistungen statt. So ist Ulrike Freundlieb zu Recht ein wenig stolz auf die Entwicklung der Eliteschulen des Sports in Mannheim, an denen ca. 30 olympische Nachwuchsathleten neben dem allgemeinbildenden Curriculum eine Hochbegabten-Förderung im Bereich Sport genießen. In der gesamten MRN werden ca. 150 sportlich Hochbegabte an Eliteschulen des Sports gefördert. Ergänzend dazu sind auch die „Partnerhochschulen des Spitzensports“, allen voran die Universitäten Mannheim und Heidelberg zu nennen, die die Hochbegabung Sport unterstützen und Athleten den Weg für eine erstklassige berufliche Karriere ebnen. Als Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar sieht Dr. Eckart Würzner gerade im Team Rio MRN eines der besten Beispiele dafür, welche Identifikation Sport in der Region für die Region schaffen kann.

So zeigt sich auch an diesem olympischen Netzwerk-Abend, dass das Zusammenspiel von Kommunen, starken Wirtschaftspartnern und Sportorganisationen in der Metropolregion ausgezeichnet funktioniert; vorausblickend auf das Datum 24. Juli 2020, wenn bei den XXXII. Olympischen Sommerspielen in Tokio möglichst viele Athleten aus der MRN bei der Eröffnungsfeier einlaufen werden.


Boxweltmeister Erik Pfeifer bereit für die Titelverteidigung
Erik Pfeifer lebt in der Metropolregion Rhein-Neckar und trainiert am Olympiastützpunkt MRN. Erstmals schaffte er im Januar diesen Jahres die Sensation schlechthin für den deutschen Boxsport: Er gilt im einzigen vom IOC anerkannten Boxweltverband AIBA als erster Deutscher Boxweltmeister im Superschwergewicht nach Max Schmeling. weiterlesen >>

Am morgigen Dienstagabend wird Pfeifer gegen den Rumänen Mihai Nistor in der 2.000 Zuschauer fassenden Insellandhalle in Hamburg antreten, um in der  „APB Boxing Night “ seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Um 20 Uhr wird der in Asbest (Russland) geborene 28-Jährige in den Ring steigen und seine sportlichen Qualitäten auspacken. Erik Pfeifer ist durch den errungenen WM-Titel bereits für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert.

Sein Trainer Zoltan Lunka, selbst Bronzemedaillengewinner bei den Spielen in Atlanta 1996, beschreibt die Maßnahmen für den Kampf wie folgt: „Erik hat sich bestens auf den morgigen Fight vorbereitet. Er ist mental stark, körperlich zu 100% fit, wir gehen mit positiver Energie an die Sache heran.“ Auch Erik selbst gibt sich zuversichtlich: „Der größte Vorteil ist, dass der Kampf in Deutschland stattfindet, das sichert mir natürlich einen gewissen Heimvorteil. Ich bin topfit und habe mich intensiv auf den Kampf vorbereitet,  ehrlich gesagt freue ich mich wahnsinnig nach den vielen Kämpfen in Aserbaidschan jetzt vor vielen Freunden die Chance auf die Titelverteidigung zu haben.“

Dem sympathischen Boxer drückt am heimischen Olympiastützpunkt jeder die Daumen. Einige OSP-Mitarbeiter haben sich bereits privat auf den Weg in die Hansestadt gemacht. Sie wollen persönlich vor Ort dabei sein, wenn „ihrem“ Athleten gegen 21 Uhr der goldene Gürtel hoffentlich zum zweiten Mal umgelegt werden wird. Das nennt man dann wohl Rundumbetreuung.

Der Weltverband AIBA steht derzeit mit TV-Stationen weltweit in Verhandlungen, damit künftig medial mehr aus der Profi-Sparte APB (AIBA Pro Boxing) zu sehen sein wird. Der morgige Kampf wird im Livestream über www.ran.de/boxen/live ab 19:40 Uhr zu empfangen sein. Highlights werden im Nachgang auf SAT 1 ausgestrahlt.


Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar schickt prominente Unterstützung zum Solheim Cup
Andreas Hofmann (Speer), Lydia Haase (Hockey) und Olympiasiegerin Carolin Leonhardt heißen Golf in die olympische Familie willkommen. weiterlesen >>

Ab 11. August 2016 wird in Rio de Janeiro erstmals wieder seit 1904 (St. Louis) Golf im olympischen Turniermodus gespielt werden. Der Deutsche Golfsport-Verband mit seinem „Golf Team Germany“ nutzt zur Vorbereitung die Leistungen des Olympiastützpunktes MRN und schickt seine Athleten zur medizinischen, und physiotherapeutischen Unterstützung,  zur Trainings- und Kraftanalyse und persönlichen Betreuung in die „Servicestation“ des Olympischen Spitzensports in der Region.

Der olympische Spitzensport ist in der Metropolregion Rhein-Neckar ausgezeichnet vertreten. Da liegt es nah, dass olympische Athleten anderer Sportarten beim Solheim Cup 2015 live dabei sind und das Netzwerk zur neuolympischen Sportart Golf intensivieren. Golf ist somit ganz rasch ein echter Teil der olympischen Familie in der MRN geworden.  

Am „Tag des Sports“ drücken drei Spitzenathleten aus dem Team Rio MRN den Golferinnen des Teams Europa die Daumen, das renommierte Solheim Cup Turnier für sich zu entscheiden. Von den 24 Athletinnen und Athleten, die derzeit im Team Rio MRN besondere Förderung genießen und sich auf die Spiele in Rio 2016 vorbereiten, trafen sich heute im Rahmen des Empfangs der Metropolregion Rhein-Neckar im Golf-Club St. Leon:

Lydia Haase, Vize-Hallenweltmeisterin und Bronzemedaillengewinnerin der Hockey-EM in London 2015
Andreas Hofmann, 6. Platz bei der Leichtathletik-WM in Peking 2015 im Speerwurf
Carolin Leonhardt, Kanu-Olympiasiegerin 2004 und Vize-Weltmeisterin 2013.

Carolin Leonhardt kam dabei die ehrenvolle Aufgabe zu, die Teebox 1 Moderation und Ankündigungen zum täglichen Turnierstart zu übernehmen. Die Olympiasiegerin von Athen 2004 geht mit viel Enthusiasmus an ihre neue Aufgabe: “Die Atmosphäre bei diesem Turnier ist außergewöhnlich, meine Aufgabe macht mir großen Spaß, das Wetter hat sich auch endlich entschieden besser zu werden, bis Sonntag werde ich vollsten Einsatz bringen.“

Andreas Hofmann stieß erst vor drei Wochen neu zum Team Rio MRN dazu, nachdem er bei der Leichtathletik-WM in Peking seine persönliche Bestweite mit 86,14m übertraf und dank seines ausgezeichneten 6. Platzes die Zugangskriterien erfüllt hatte. „Ich bin nicht nur sehr froh über das Super-Resultat in Peking, der Wettkampf lief einfach von Beginn an sehr gut, sondern freue mich, dass ich ab sofort zum Team Rio MRN gehöre. Die Zugehörigkeit schafft nicht nur zusätzliche Aufmerksamkeit für alle olympischen Sportarten, sondern erleichtert tatsächlich auch die individuelle Sponsorensuche.“ Darüber hinaus profitiert Hofmann im Team Rio MRN unter anderem von der individuellen Anschaffung von Trainingsgeräten und vermehrter medizinischer Betreuung am OSP.  Andreas trainiert bei der MTG Mannheim, dem Leichtathletik-Leuchtturm in Nordbaden und studiert Sportwissenschaften an der Universität Heidelberg. Wohnhaft in Kirrlach fährt er täglich sprichwörtlich im „Rhein-Neckar Dreieck“.

Lydia Haase, erfolgreiche Hockeynationalspielerin und „kleine Schwester“ von Olympiasiegerin Mandy Haase, verbuchte im August einen weiteren großen Erfolg mit ihrem Team. Sie gewann die Bronzemedaille bei der Hockey-EM in London und gehört zum gesetzten Kader, den Nationaltrainer Jamilon Mülders in dieser Woche zur intensiven Vorbereitung auf Rio die nächsten 12 Monate zusammenzieht. Die Grundschullehrerin mit dem ansteckenden Lächeln über die Sportart Golf: „Ich selbst habe noch nie wirklich Golf gespielt, obwohl die Bewegung mit dem Hockeyschläger ja durchaus eine gewisse Ähnlichkeit aufweist. Ich könnte mir vorstellen, dass ich nach meiner sportlichen Karriere ein paar erste Trainingsstunden hier in St. Leon nehme,“ scherzt die in Wilhelmsfeld wohnhafte Athletin.

Auch der Präsident der Fördergesellschaft des OSP MRN, Hans-Peter Immel, lobte das Zusammenspiel der Stützpunktsportarten in der Region: “Wenn Athleten aus unserer Region den Weg zu Olympischen Spielen antreten, haben sie den großen Vorteil, dass sie sich untereinander bereits kennengelernt haben. Kanuten drücken Hockeyspielern die Daumen, Handballer fiebern bei den Gewichthebern mit – das schafft einen Wohlfühlfaktor im Athletendorf und bei den Wettkämpfen. Wir sind jetzt auch mit den Golfern in engstem Kontakt, zwei Nachwuchstalente aus St. Leon, Olivia Cowan und Jonas Liebich werden ins Perspektivteam 2020 der MRN aufgenommen, wir heißen die Golfer wirklich herzlich willkommen in unserer „MRN-Familie“.

Der Golfclub St. Leon bereitet den Weg nach Rio, auch durch die Ausrichtung dieses internationalen Damen-Turniers, der Olympiastützpunkt MRN liefert die idealen strukturellen Bedingungen und die Athleten selbst bringen durch ihr vorbildhaftes Auftreten Leben in das Team. Ein ideales Zusammenspiel.


Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar rudert gegen Krebs mit Spitzensport-Boot
Erstmals engagiert sich auch der olympische Spitzensport bei der etablierten Veranstaltung der Stiftung Leben mit Krebs: „Rudern gegen Krebs“ am Sonntag, 13. September und fährt mit einem topbesetzten Boot bei der Benefiz-Regatta auf dem Neckar mit. Die Stiftung darf sich in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum auf die Fahne schreiben und die Heidelberger Regatta wurde zur Jubiläumsregatta erklärt. weiterlesen >>

Team Rio MRN, derzeit bestehend aus 24 Top-Athleten der Region, die sich bereits für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert haben oder noch große Chancen darauf haben, geht in folgender Besetzung in Heidelberg um 14:40 Uhr im Promirennen gegen SV Sandhausen, MLP Academics und die RGH Rugbies an den Start:

Philip Heintz, Vize-Europameister im Schwimmen, 200m Lagen
Sarah Köhler, 7. Der Schwimm-WM Kazan über 800m Freistil
Stephan Brandhuber, Sparkasse Heidelberg, sportliches Allround-Talent

und als Team-Kapitänin
Juliane Faralisch, Junioren-Weltmeisterin 2014 im Deutschland-Achter.

Die Bootsmannschaft um die junge Ruderweltmeisterin Juliane Faralisch wird sich im Vorfeld zu einem gemeinsamen Training zusammenfinden, das vom regionalen TV-Sender RNF begleitet wird.  Juliane freut sich auf die Regatta: „Ich bin ganz neu im Perspektivteam 2020 der MRN und freue mich, direkt dabei zu sein, dankbarerweise in meiner eigenen Sportart und dabei andere Sportler kennen zu lernen und noch für einen guten Zweck beizutragen. Ich hoffe, dass das Team Rio ab sofort jedes Jahr dabei ist.“

Das Perspektivteam 2020 der MRN wird am 28. September der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Juliane Faralisch ist eine von 24 hoffnungsvollen Nachwuchstalenten, die vorrangig als Ziel Tokio 2020 haben, aber in nachhaltigem Sinne bereits frühzeitig Förderung erfahren.

Über die Benefitz-Regatta:
Die Regatta „Rudern gegen Krebs“ ist eine Initiative der "Stiftung Leben mit Krebs“ und wird seit 2005 bundesweit in Kooperation mit lokalen Rudervereinen und onkologischen Therapieeinrichtungen ausgetragen. In diesem Jahr ist Heidelberg einer von 12 Standorten, an denen für den guten Zweck gerudert wird. Den Auftakt bildete am 6. Juni der Standort Kiel, die letzte Veranstaltung wird am 27. September in Mühlheim/ Ruhr gestartet. Anschließend haben ca. 15.000 Teilnehmer das Ruder in die Hand genommen und ihr Bestes gegeben, um einerseits die sportliche Herausforderung zu gewinnen und andererseits dem Kampf gegen Krebs die Stirn geboten zu haben. Die Stiftung Leben mit Krebs verbindet mit ihrer Benefizregatta das Ziel und die Hoffnung, sportliche Programme als festen Bestandteil der onkologischen Behandlung zu etablieren, so dass jeder interessierte Patient, unabhängig von seiner finanziellen Situation, an einem dieser erfolgreichen Sportprogramme teilnehmen und damit seine Therapie aktiv verbessern kann.


Ein Jahr vor Rio
Am 05. August 2016 werden die XXXI. Olympischen Spiele in Rio de Janeiro unter Beteiligung von Athleten unserer Region eröffnet, die im Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar besondere Förderung genießen und sich sportartübergreifend vernetzten können. weiterlesen >>

Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen) als vierter Handball-Nationalspieler im Team
Als weiterer Handball-Nationalspieler bereichert Kreisläufer Hendrik Pekeler den auf inzwischen vier Spieler angewachsenen Ballsportkader um Kapitän Uwe Gensheimer. Der 24-jährige Pekeler der kürzlich aus dem Norden (Lemgo) zu den Rhein-Neckar Löwen gewechselt ist, steht in einigen Monaten nach erfolgreich verlaufener Rehabilitation des Knorpelschadens am Knie auch der Deutschen Handball-Nationalmannschaft wieder zur Verfügung.  

Der 2,03 Meter Hüne findet am Olympiastützpunkt MRN die beste medizinische Versorgung, die ergänzend zum Vereinsangebot genutzt werden kann.
Der Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen, Lars Lamadé und gleichzeitig Premium Partner bei Team Rio MRN bestätigt: “Wir freuen uns, dass die Rhein-Neckar Löwen mittlerweile vier deutsche Nationalspieler stellen, die zu den Kandidaten für das Team Rio MRN zählen. Unser Neuzugang Hendrik Pekeler ist ein junger Kreisläufer, der aber schon auf einige Jahre in der Bundesliga zurückblicken kann. Leider ist er derzeit noch verletzt, und wir hoffen, dass er spätestens im kommenden Frühjahr unsere Mannschaft auf dem Feld unterstützen kann, und sich selbst dann auch seinen persönlicher Traum von der Olympiateilnahme erfüllen kann.“

Jetzt auch auf Youtube und Instagram
Genau ein Jahr vor Beginn der Spiele können künftig Team Rio MRN Athleten auch per Instagram und Youtube-Kanal auf ihrem Weg nach Rio verfolgt werden. Auf Instagram zeigen Athleten und Trainer bildhaft, wie der Alltag abseits der Wettkämpfe aussieht, auf dem Youtube-Kanal sind Videoberichte und TV-Beiträge über regionale Top-Athleten zu sehen. Über die Sozialen Netzwerke gibt das Team Rio MRN persönliche Einblicke vom Leben der Weltklasseathleten, immer mit dem Fokus auf die regionale Verankerung, das regionale soziale Engagement der Sportler und die Fördermaßnahmen, die aufgrund dieser deutschlandweit einmaligen regionalen Sporthilfe zustande kommt. So zeigen sich Athleten von ihrer „olympischen“, vor allem aber von ihrer besten Seite!

Weitere Informationen und Bildmaterial zum Neuzugang finden sich hier:

Hendrik Pekeler:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/hendrik-pekeler

Der Youtube Kanal:
http://www.youtube.com/teamriomrn

Der Instagram Kanal:
http://www.instagram.com/team_rio_mrn

Die Facebook Seite:
www.facebook.com/teamriomrn

Die Twitter-Seite:
www.twitter.com/teamriomrn


Deutschlands stärkste Auszubildende neu im Team Rio MRN
Gewichtheberin Julia Schwarzbach qualifiziert durch Vize-Europameisterschaft in Tiflis Das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar bekommt bärenstarken Zuwachs. Julia Schwarzbach, Gewichtheberin vom Bundesstützpunkt Leimen gesellt sich zu ihrem Teamkollegen Almir Velagic und kommt in den Genuss der zusätzlichen Fördermaßnahmen im Team Rio MRN. weiterlesen >>

Die 25-jährige Auszubildende sicherte sich jüngst bei den Europameisterschaften in Tiflis/Georgien mit sechs gültigen Versuchen drei Medaillen in der Klasse bis 53kg. Mit 83kg im Reißen sowie 103kg im Stoßen erkämpfte sie sich jeweils die Bronzemedaille. Im Zweikampf bedeutete diese herausragende Leistung die Silbermedaille und somit den Vize-Europameisterinnen Titel. 

Julia Schwarzbach trat bereits zweimal bei Olympischen Spielen, in Peking (7. Platz) und London (11. Platz) an, damals noch unter ihrem Mädchennamen Rohde. Inzwischen hat sie den Europameister im Stoßen von 2012, Tom Schwarzbach, geehelicht. Gemeinsam gelten sie als das „stärkste Ehepaar Deutschlands“. Auch Tom Schwarzbach setzt in dieser Saison alles daran, sich noch für Rio 2016 zu qualifizieren. Mit ihrer Bestleistung von 108 kg ist die Leimenerin die erste deutsche Gewichtheberin, die mehr als ihr doppeltes Körpergewicht gestoßen hat.

„Die Aufnahme in das Team Rio MRN bedeutet mir sehr viel. Ich weiß noch aus der Zeit im Team London 2012, welche Vorteile ich genießen durfte und bin umso motivierter, den letzten Schritt nach Rio auch noch zu gehen und dort zum dritten Mal bei Olympischen Spielen dabei zu sein“, bestätigt Julia.

Schwarzbachs Athletenalltag ist von morgens bis abends durch getaktet. Derzeit macht sie eine Ausbildung als Medizinische Fachassistentin an der ATOS-Klinik in Heidelberg, die als Arbeitgeber sehr flexibel auf Wettkampfzeiten und Trainingslager reagiert. Jedoch bedeutet eine Olympia-Vorbereitung immer auch deutlich intensiveres und umfangreicheres Training, so dass Julia eine enorme Doppelbelastung aushalten muss, um das international enorm hohe Leistungsniveau bei den Gewichtheberinnen erreichen zu können. 
Alle Athleten im Team Rio MRN bekommen eine Qualifikationsprämie zu den Olympischen Spielen in Höhe von 5.000 Euro. Darüber hinaus werden gezielte individuelle Fördermaßnahmen angeboten und vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Wahrnehmung als Spitzenathleten aus der Metropolregion Rhein-Neckar durchgeführt.

Weitere Informationen und Bildmaterial zu Julia Schwarzbach finden sich hier:

http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/julia-schwarzbach


Starke Vorbilder für Teamgeist und Fair-Play
Gewichtheber-Duo Almir Velagic und Julia Schwarzbach trainieren mit KinderHelden Sportliche Höchstleistungen und soziales Engagement schließen sich nicht aus: Das zeigten die beiden Olympia-Kandidaten des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar Almir Velagic und Julia Schwarzbach (Gewichtheben), als sie sich am vergangenen Mittwoch mit acht Kindern und deren Mentoren im Leimener Bundesstützpunkt Gewichtheben trafen. weiterlesen >>

Obwohl sich die beiden Athleten bereits intensiv auf die im Herbst stattfindende Weltmeisterschaft in Houston vorbereiten, nahmen sie sich die Zeit, den Kindern bei einer gemeinsamen Veranstaltung wichtige Impulse für die soziale und kulturelle Integration zu geben.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Mentoring-Programm „KinderHelden“ statt. Julia Schwarzbach und Almir Velagic war es ein persönliches Anliegen zu zeigen, wie wichtig Bewegung, Fair-Play und Teamgeist sind und dass physische Stärke auch mit einer inneren Einstellung zusammenhängt. 

Nachdem die beiden Spitzensportler den Kindern ihre Trainingseinheiten gezeigt haben und alle selbst mal Hand an die schweren Gewichte legen durften, kam auch das Thema „Was macht mich stark?“ zur Sprache. Somit wurden die Kinder nicht nur ermuntert, eine neue Sportart auszuprobieren, sondern auch mutiger zu werden. „Ich möchte auch mal so stark wie Almir sein,“ sagte der 10-jährige Luka am Ende und strahlte dabei über das ganze Gesicht. Vielleicht wird dieses Erlebnis für ihn ausschlaggebend sein, mit noch mehr Power für die nächste Mathearbeit zu lernen.

Linn Schöllhorn, Geschäftsführerin von „KinderHelden“ betonte wie wichtig starke Rollenvorbilder für Kinder sind und wie schön es ist, wenn man diese Vorbilder nicht nur im Fernsehen sieht, sondern sogar mit ihnen trainieren kann. „Die Sportler schenken den Kindern den Glauben an sich selbst. Wir sind sehr dankbar für diese wunderbare Kooperation mit dem Team Rio MRN.“ Auch war es schön zu erleben, dass auch die Sportler von der Begeisterung der Kinder profitierten und wertvolle persönliche Erfahrungen machen konnten.

Almir wirkt authentisch, wenn er seinen Werdegang wie folgt beschreibt: „Meine Startbedingungen in Deutschland als in Bosnien geborenes Einwandererkind waren auch nicht gerade einfach. Der Sport hat viel dazu beigetragen, dass einerseits Integration fabelhaft funktioniert hat und andererseits die Erfolge mich immer wieder neu motivieren, meine physische Stärke auch anderen weiterzugeben und zu zeigen, was alles möglich ist, wenn man stark ist.“
Julia Schwarzbach zeigte sich begeistert von den anwesenden „KinderHelden“:  „Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie Kinder Eindrücke aufsaugen, wenn sie sich in einem völlig neuen Umfeld bewegen, wie hier in unserem Trainingszentrum. Sie zeigen mit jeder neugierigen Frage und jedem wissbegierigen Blick, dass etwas von unserer Motivation und „Stärke“ ankommt. Das verschafft auch uns Zufriedenheit.“

KinderHelden: 
KinderHelden fördert Kinder mit erschwerten Startbedingungen. Das Mentoring-Programm stellt über Projekte wie z.B. „Schul-Mentoring“ und „Mentoring am Arbeitsplatz“ Kindern einen erwachsenen Mentor oder Mentorin zur Seite und vermittelt ihnen somit eine Art Patenschaft auf Zeit. Ehrenamtliche Mentoren schenken Kindern Zeit und Aufmerksamkeit, sie geben Anregungen und helfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. KinderHelden haben sich aus dem Mentoring-Programm Big Brothers Big Sisters ausgegründet, da Big Brothers Big Sisters bundesweit seine Tätigkeit Ende 2014 einstellte. KinderHelden unterstützt Kinder in den Regionen Rhein-Neckar, Rhein-Main und Stuttgart. Es handelt sich um eine unabhängige, gemeinnützige und spendenfinanzierte Organisation. 

Weitere Informationen über KinderHelden unter www.kinderhelden.info

Weitere Informationen und Bildmaterial zu Julia Schwarzbach und Almir Velagic finden sich hier:

http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/julia-schwarzbach

http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/almir-velagic


DOSB nominiert für die Europaspiele in Baku
Rhein-Neckar Athleten stark vertreten Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entsendet zur Premiere der Europaspiele in Baku/Aserbaidschan (12.-28. Juni) 267 Athletinnen und Athleten aus 16 Sportarten. Nicht alle olympische Sportarten werden bei den 1. Europaspielen vertreten sein. weiterlesen >>

Für das Team Rio der Metropolregion Rhein-Neckar bedeutet dies, dass nur die Kanutinnen des Teams eine Chance auf den Start in Baku haben. Die vom Team Rio MRN  außerdem geförderten Sportarten wie Handball, Hockey und Gewichtheben werden 2015 noch nicht berücksichtigt. Der Europäische Leichtathletik-Verband war gegen die Spiele mit der Begründung, dass die Saison mit Europameisterschaft und Weltmeisterschaft schon zu voll ist. Aus diesem Grund werden auch keine deutschen Leichtathleten in Baku an den Start gehen. Der Deutsche Schwimmverband (DSV) sowie der Deutsche Boxsport- Verband (DBV) lösen das Problem in dem sie ihren Spitzennachwuchs nach Baku entsenden.
Auf der ersten Nominierungsliste des DOSB stehen derzeit die Kanutinnen Sabine Volz und Verena Hantl von den Rheinbrüdern Karlsruhe. Nachdem beide bei der am vergangenen Wochenende ausgetragenen 1. nationalen Qualifikation des Deutschen Kanuverbands (DKV) mit Siegen in den olympischen Disziplinen Einerkajak 500m (Hantl) und Einerkajak 200m (Volz) auf sich aufmerksam gemacht haben, könnte die Teilnahme an den Europaspielen tatsächlich Wirklichkeit werden. Der DKV hat sich jedoch beim DOSB offen gehalten, seine Athleten bis Ende Mai endgültig zu benennen. 

Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar stark vertreten
Studiert man die über 267 Athleten umfassende Liste des DOSB genauer, erkennt man eine freudige Tendenz: 14 Athletinnen und Athleten die am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar (OSP MRN) regional betreut werden, stehen auf der vorläufigen Nominierungsliste. Dabei sind die Sportarten Boxen mit sechs Athleten/innen, sowie Kanu (3), Fechten (2) und Wasserball (2) vertreten. 

Zu den 1. Europaspielen werden insgesamt 6.000 Athletinnen und Athleten sowie 3.000 Betreuer erwartet. In 16 olympischen und vier nicht-olympischen Sportarten geht es in 253 Wettbewerben um Medaillen. Während in drei Sportarten (Tischtennis, Schießen und Triathlon) direkte Startplätze für die Olympischen Spiele in Rio 2016 vergeben werden, können in sieben Sportarten (Bogenschießen, Boxen, Judo, Radsport, Taekwondo, Ringen und Volleyball) Ranglistenpunkte oder Qualifikationsplätze für Rio erkämpft werden.

Die Europaspiele werden live von SPORT1 übertragen. Der Sportsender sendet an allen 17 Tagen und allein im Free-TV über 100 Stunden live. Darüber hinaus bietet SPORT1 eine Rundum-Berichterstattung auf allen Plattformen mit einem speziellen Europaspiele-Channel auf SPORT1.de.

Nominierte Athleten des OSP MRN für Baku 2015

★ Boxen: Hamza Touba (SG Kaarst/bis 52 kg), Edgar Walth (BC Straubing/bis 56 kg), Kastriot Sopa (VfL Neckargartach/bis 64 kg), Azize Nimani (Karlsruher SC/bis 54 kg), Tasheena Bugar (Karlsruher SC/bis 60 kg),  Igor Teziev (Fit-Boxing Esslingen/bis 81 kg) 
★ Fechten: Georg Dörr (TSG 1862 Weinheim/Florett-Team und Einzel), Mark Perelmann (FG Mannheim Neckarau/Florett-Team und Einzel)
★ Kanu: Max Lemke (WSV Mannheim Sandhofen), Verena Hantl (Rheinbrüder Karlsruhe), Sabine Volz (Rheinbrüder Karlsruhe)
★ Wasserball: Filip Zugic (SSV Esslingen), Meike Weber (SV Nikar Heidelberg)

Bildmaterial zu Verena Hantl und Sabine Volz finden Sie hier:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/verena-hantl/http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/sabine-volz/


Team Rio MRN und „Kleine Glücksritter e. V.“ setzen auf das gleiche Pferd
Soziales Projekt von Reiterin Hanne Brenner begeistert auch Handballer Erik Schmidt Die erste gemeinsame Begegnung der ersten „Kleinen Glücksritter“ mit Athleten des Team Rio MRN gelang am Dienstag im heimischen Pferdestall von Hanne Brenner und Trainerin Dorte Christensen im rheinhessischen Wachenheim. weiterlesen >>

Team Rio MRN Athleten zeigen sich sehr offen für gesellschaftliche Themen außerhalb ihres Sports und engagieren sich in den drei von Team Rio MRN ausgewählten Projekten ganz individuell. So fuhr Handballer Erik Schmidt erstmals zur Reitanlage Stall Magic, wo er die Gelegenheit nutzte, mit den beiden Glücksritter-Kindern Nina (9) und Lisa (5) aus Mölsheim einen märchenhaften Nachmittag zu verbringen. Die Glücksritter verschaffen schwerkranken Kindern und/oder ihren Geschwistern unvergessliche Momente im Pferdestall abseits von Krankenhausalltag und Sorgen und tragen auf eine besondere Art und Weise zum Wohlbefinden der Erkrankten bei. 

Erik Schmidt hatte bisher keinerlei persönlichen Bezug zu Pferden, fand aber das Projekt Glücksritter so überzeugend, dass er ganz spontan zusagte. „Ich bin überhaupt kein Pferde-Fan und bin auch zuvor nie geritten, jedoch fand ich die Idee, Kindern im Stall eine schöne Zeit zu bereiten, so gelungen, dass ich mir gerne die Zeit nehme, um mehr über den Verein und die Kinder zu erfahren.
“Hanne Brenner, selbst Vorsitzende des Vereins Kleine Glücksritter, wies darauf hin, dass alle Pferde- und Stallbesitzer oder Reitervereine herzlich eingeladen sind, selbst Teil der Kleinen Glücksritter zu werden. „Wir sind auf die Bereitschaft von vielen Menschen angewiesen, die so wie wir hier im Stall bereit sind, eine Stunde Zeit für schwerkranke Kinder zu „verschenken“. Mehr braucht es gar nicht, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.
“Zumindest am Dienstagnachmittag vergaßen Nina und Lisa den schwierigen Alltag und formulierten ihre Eindrücke so: „Am meisten hat mir Spaß gemacht, das Pony Magic Whoopy zu striegeln und auszuführen. Es war richtig toll.“

Nebenbei überbrachte Dr. Peter Schlör die nachträglichen Glückwünsche zum Weltmeistertitel 2014 an Hanne Brenner und überreichte einen Prämienscheck über 1.000 Euro für außerordentliche Leistungen in der Paradressur. Aber auch Hannes Stute „Women of the World“, von ihr nur liebevoll „Olli“ genannt, bekam eine Prämie für ihre außerordentliche Disziplin bei Wettkämpfen: Eine wärmende Decke für die inzwischen 20 Jahre alte Pferdedame und einen riesigen Korb voller Bananen, dem bevorzugten Lieblingsnachtisch.

Neben den Kleinen Glücksrittern e. V., begleitet das Team Rio MRN die KinderHelden, ein Mentoring-Programm und Nachfolgeprojekt von BigBrothersBigSisters und „Sport für Amputierte“ als Teilbereich von Anpfiff-ins-Leben e. V.  
Mit den Kleinen Glücksrittern gelang der Auftakt für das vorolympische Jahr. Geschäftsführerin Ulrike Martin „scharrt bereits mit den Hufen“, um den nächsten von Team Rio MRN Sportlern begleiteten Nachmittag auf die Beine zu stellen.

Weitere Informationen und Bildmaterial zum sozialen Projekt der Glücksritter:
http://team-rio-mrn.de/projekt/soziale-projekte/http://www.kleine-gluecksritter.de 

Weitere Informationen zu Erik Schmidt:
http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/erik-schmidt/


Reise-Blog “AnotherWayToRio” mit ehemaligem OSP Internatsschüler Marco Grund (Boxen) online
Der ehemalige Olympiastützpunkt MRN Internatsschüler Marco Grund (Boxen) und BWL-Absolvent der iba Heidelberg, Fachrichtung Sportmanagement macht sich ab heute auf den Weg nach Südamerika zu einer 1 ½ -jährigen Rundreise zur persönlichen Weiterentwicklung, aber auch zur Erkundung großer Teile des Kontinents im Hinblick auf das Thema Sport und Sportorganisation im Vorfeld des größten Sportereignisses der Welt. Startpunkt seiner Reise ist die peruanische Hauptstadt Lima. Er bereist Bolivien, Chile, Argentinien, Kap Horn und wird über Brasilien, Sao Paulo Anfang 2016 nach Rio de Janeiro gelangen. weiterlesen >>

Vor dem Hintergrund, dass die Olympischen Spiele 2016 zum ersten Mal in einem südamerikanischen Land ausgetragen werden, wird  der 23-jährige Boxer im Weltergewicht erkunden, wie sich die breite Bevölkerung und die südamerikanischen Athleten auf das Mega-Event vorbereiten. Auf seiner Agenda stehen Besuche in verschiedenen Schulen, Vereinen und Olympiastützpunkten (dessen korrekte Namen Marco in seinem Blog mitteilen wird) und darüber hinaus viele  spannende Interviews mit Sportfunktionären und Trainingseinheiten mit südamerikanischen Spitzenathleten.
Außerdem wird der gebürtige Bensheimer und ehemalige KSC-Mitarbeiter aufzeigen, welche Einstellung die Südamerikaner zum generellen Sporttreiben haben und welche Sportarten in den jeweils bereisten Ländern dominieren. Zudem kommen Beiträge über die Sportstätten Südamerikas und über Unterschiede zu Multifunktions-Arenen in Deutschland in seinem Blog zum Tragen. In Rio de Janeiro angekommen wird Marco Grund als Volunteer die Spiele aus einer besonderen Sicht erleben. Mit etwas Glück verschafft er sich einen Zeitvertrag bei einer der vielen ortsansässigen Agenturen, die rund um das Mega-Sportevent in Rio tätig sein werden. Videobeiträge und Textblogs werden auf www.anotherwaytorio.de veröffentlicht.

Das Team Rio MRN begleitet Marco während der gesamten Reisezeit und liefert über sein großes Netzwerk notwendige Sportkontakte und berät in allen sportpolitischen und sportorganisatorischen Belangen.

Team Rio MRN Athleten können die Kurzvideos und den Blog als mentale Einstimmung auf den Kontinent verfolgen und einen zusätzlichen Motivationsschub erfahren.

Weitere Informationen über: www.team-rio-mrn.de oder www.anotherwaytorio.de 


Erster Olympiaqualifikant Deutschlands kommt aus dem Team Rio MRN
Erik Pfeifer ist APB-Boxweltmeister und hat eine Medaille in Rio fest im Visier Am 23. Januar 2015 gewann Erik Pfeifer, Mitglied im Team Rio der Metropolregion Rhein-Neckar, in Baku/Aserbeidschan gegen den starken Marokkaner Mohammed Arjaoui erstmals den Weltmeistertitel im Superschwergewicht nach acht spannenden und fast ausgeglichenen Runden am Ende dennoch deutlich und einstimmig mit 78 zu 74 Punkten. Beide Boxer waren ungeschlagen in das Finale eingezogen, und boten dort einen dramatischen und hochklassigen Kampf. Damit hat Erik Historisches in der Sportart Boxen geschafft: Er ist nach Max Schmeling der erste deutsche Weltmeister in der höchsten Gewichtsklasse. weiterlesen >>

Der Titel im neu gegründeten Profibereich ‚APB‘ (AIBA PRO BOXING) des vom IOC anerkannten Weltverbandes AIBA bedeutet für den in Leimen wohnenden Erik Pfeifer gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, die er als erster deutscher Athlet souverän gemeistert hat. Stützpunktleiter Oliver Vlcek und Trainer Zoltan Lunka trauen dem am OSP Metropolregion Rhein-Neckar trainierenden Pfeifer viel zu: “Mit einem Weltmeistertitel überzeugt Erik alle Kampfrichter: Bei den Olympischen Spielen wird er als Favorit in seine Kämpfe gehen und wenn alles nach Plan läuft, dürfte eine Medaille so gut wie sicher sein.“AIBA-Member, EUBC-Member und DBV-Präsident Jürgen Kyas findet auch noch zwei Wochen nach dem Erfolg nur lobende Worte für den Team Rio MRN-Athleten: “Erik Pfeifer und sein ganzes Team machen uns wirklich sehr stolz. Dass wir den ersten APB-Weltmeister als DBV stellen, dass wir einen Olympiaplatz durch Erik erkämpft haben und dass Erik nach Max Schmeling der erste deutsche Weltmeister im Superschwergewicht ist, das macht mich sprachlos. Gerade weil Erik sich immer treu geblieben und sehr bescheiden ist freue ich mich sehr. Erik hat für den deutschen Boxsport heute einen historischen Erfolg gelandet.”DBV-Sportdirektor Michael Müller bestätigt: “Diese sensationelle Leistung ist der Verdienst vom gesamten Team, angefangen vom Deutschen Boxsport-Verband, dem Team Rio MRN, seinen Trainern und Betreuern und engsten Freunden. Erik war hervorragend vorbereitet und eingestellt.  Vorausgesetzt das Jahr läuft weiterhin gesundheitlich und trainingstechnisch so optimal wie bisher, wird Erik Pfeifer in Rio um Medaillen kämpfen.“ Der nächste Kampf von Erik Pfeifer wird voraussichtlich im Juli dieses Jahres in Deutschland stattfinden.  Die Verhandlungen mit TV-Stationen um eine Live-Übertragung laufen derzeit. Eine Titelverteidigung,  die nicht nur per Livestream im Internet zu verfolgen ist, wäre für den Deutschen Boxsport-Verband ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Weitere Informationen und Bildmaterial zu Erik Pfeifer:http://team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/erik-pfeifer/


Zwei Neuzugänge im Team Rio MRN
Die Handballer Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen) und Erik Schmidt (TSG Ludwigshafen-Friesenheim) ergänzen das regionale Top-Athleten Team weiterlesen >>

[Heidelberg, 10.02.2015] Das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar ist um zwei Neuzugänge reicher: Stefan Kneer und Erik Schmidt lieferten bei der Handball-WM in Katar ein erfolgreiches Turnier und trugen maßgeblich dazu bei, dass der 7. Platz und die damit verbundene Teilnahme an der weiteren Olympia-Qualifikation gesichert werden konnte.

Der im nordbadischen Bühl geborene Rückraumspieler Stefan Kneer spielt erst seit dieser Saison bei den Rhein-Neckar Löwen, zuvor lief er beim SC Magdeburg als Leistungsträger auf. Er bestritt bereits 59 A-Länderspiele und gehört zum festen Kader von Trainer Dagur Sigurdsson. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Anne und Tochter Emily hat er seinen neuen Lebens- und Trainingsmittelpunkt in der Metropolregion und bildet ab sofort neben Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki das „Löwen-Trio“ im Team Rio MRN.

Der Friesenheimer Erik Schmidt bestand vor zwei Wochen in Katar sein Debüt bei einem internationalen Großturnier in der A-Nationalmannschaft mit Bravour. Der Kreisläufer der „Eulen“ zeigte von Turnierbeginn an den festen Willen, ein wichtiges Mitglied im Team zu werden und lieferte bereits im ersten Vorrundenspiel gegen Polen wichtige Abwehraktionen.

Dem 22-Jährigen in Rüsselsheim aufgewachsenen Wirtschaftspädagogik- Student wird von allen Experten eine aussichtsreiche Nationalmannschafts- karriere attestiert, in Friesenheim kann er in dieser Woche bereits wieder seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen.

Weitere Informationen und Bildmaterial zu beiden Spielern finden sich hier:
team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/stefan-kneer/
team-rio-mrn.de/team/athleten/detail/Athleten/erik-schmidt/


Deutsche Hallen Meisterschaften Leichtathletik
Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar Athleten starten bei Deutschen Hallenmeisterschaften Leichtathletik am 21.-22. Februar in Karlsruhe Verena Sailer, Yasmin Kwadwo, Shanice Craft & Lisa Ryzih als regionale Spitzenathleten im Focus weiterlesen >>

[Karlsruhe, 05.02.2015] Eine Region. Ein Team. Ein Ziel: Olympische Spiele in Rio de Janeiro 2016. Unter diesem Motto steht das Team aller olympischen Athleten aus der Metropolregion Rhein-Neckar genau 547 Tage vor Eröffnung der XXXI. Olympischen Spiele in Brasilien.

Selten starten die Spitzenathleten an ihrem Lebens- oder Trainingsmittelpunkt bei nationalen oder internationalen Wettkämpfen wie am 21. und 22. Februar 2015 bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik, weshalb das Team Rio MRN die Gelegenheit nutzt,  die Top-Athleten in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und am Team Rio MRN Informationsstand im Ausstellungsbereich zu Autogrammstunden und Interviews einlädt. Am Stand können Besucher nicht nur ein wenig Rio-Flair schnuppern, sondern den persönlichen Kontakt zu Athleten finden.

Bei den nationalen Meisterschaften in der Messehalle 2 in Rheinstetten (Karlsruhe) gehen als Kandidatinnen für Rio Verena Sailer, Yasmin Kwadwo und Shanice Craft (alle MTG Mannheim) an den Start, sowie Lisa Ryzih von ABC Ludwigshafen. Diese Athletinnen genießen durch das Team Rio MRN besondere Förderung und  individuelle Maßnahmen, damit sie den Weg nach Südamerika mit vollster Konzentration auf Training und Qualifikationswettkämpfe verfolgen können.

20 Athletinnen und Athleten aus acht Sportarten bilden bislang das Team Rio. Bis zum Sommer 2016 wird das Team gemäß der strengen Nominierungsrichtlinien Schritt für Schritt erweitert, bis die Metropolregion ihr Team für Olympia nach Rio entsendet. Folgende AthletInnen gehören aktuell dem Team Rio MRN an:
Ralf Arnold (ParaTriathlon)
Hanne Brenner (ParaDressur)
Shanice Craft (Leichtathletik – Diskus)
Tonja Fabig (Hockey)
Uwe Gensheimer (Handball)
Patrick Groetzki (Handball)
Stefan Kneer (Handball)
Erik Schmidt (Handball)
Lydia Haase (Hockey)
Verena Hantl (Kanurennsport)
Philip Heintz (Schwimmen)
Yasmin Kwadwo (Leichtathletik – Sprint)
Carolin Leonhardt (Kanurennsport)
Malaika Mihambo (Leichtathletik – Weitsprung)
Erik Pfeifer (Boxen)
Verena Sailer (Leichtathletik – Sprint)
Marc Schuh – (Rollstuhlsprint)
Clemens Rapp (Schwimmen)
Lisa Ryzih (Leichtathletik – Stabhochsprung)
Almir Velagic (Gewichtheben)
Sabine Volz (Kanurennsport)

Das Team Rio MRN wird von fünf Premium-Partnern begleitet, die im Rahmen eines  deutschlandweit einmaligen Förderkonzepts privatwirtschaftliches Engagement für den Olympischen Spitzensport demonstrieren und ihre Unterstützung langfristig und nachhaltig verstehen. Diese vorbildliche und bundesweit außergewöhnliche Förderung durch die Firmen BASF SE, CAPRI-SONNE, HENKEL AG & Co. KGaA (Standort Heidelberg), SAP SE und der Sparkasse Heidelberg ist nicht selbstverständlich, bestätigt Frank Mantek, Sportdirektor im Team Rio und  im Verband der Deutschen Gewichtheber (Leimen), sieht die herausragende Bedeutung des Team Rio MRN als identifikationsstiftenden Faktor in der Metropolregion Rhein-Neckar: „Eine solche regionale Sportförderung wie das Team Rio MRN,  ist in der Gesamtheit aller Maßnahmen und Funktionsträger einzigartig in Deutschland. Alleine unsere fünf Premium-Partner stellen durch ihr starkes Bekenntnis zur Region sicher, dass olympischer und paralympischer Spitzensport in Rhein-Neckar überhaupt möglich ist und erfolgreiche Athleten wegen des innerdeutschen Wettbewerbs nicht abwandern. In der Metropolregion Rhein-Neckar bekommen Spitzenathleten besondere, zusätzliche Förderung, vor allem durch frühzeitige Unterstützung bei jungen Talenten.“  
Der Olympiastützpunkt MRN ist flächenmäßig in Karlsruhe vor allem mit der Sportart Kanu vertreten. Jedoch sind auch Leichtathleten aus der LG Region Karlsruhe auf dem besten Wege, in die Förderung durch das Team Rio aufgenommen zu werden, vorausgesetzt, die Leistungskriterien werden erfüllt.

Auf der Webseite www.team-rio-mrn.de kann der Weg der Athletinnen und Athleten nach Brasilien verfolgt werden.


Team Präsentation beim Gala-Abend SportAward der Sportregion Rhein-Neckar
Eine Region. Ein Team. Ein Ziel: Olympische Spiele in Rio de Janeiro 2016. Der Startschuss für das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar fiel genau 650 Tage vor der Eröffnung der XXXI. Olympischen Spiele im Rahmen der SportAward-Verleihung auf dem Heidelberger Schloss, bei der besondere sportliche Leistungen in mehreren Kategorien ausgezeichnet wurden. weiterlesen >>

Der Gala-Abend mit über 300 geladenen Gästen bot einen gebührenden Rahmen, als die Moderatoren Franziska van Almsick und Wolfgang Grünwald die erstmalige Präsentation des Team Rio ankündigten Es folgte ein Einmarsch der von engelhorn Mannheim ausgerüsteten Athleten, angelehnt an den Nationeneinmarsch bei Olympischen Eröffnungsfeiern und gebührend kommentiert von ZDF-Moderator Norbert König,. Vize-Europameister Philip Heintz wandte sich an die fünf Partnerunternehmen: “Wir fühlen uns durch die Berufung in das Team Rio nochmals bestätigt, alles dafür zu geben, um in Rio an den Start gehen zu können.  Wir sind den Partnern sehr dankbar, die die zusätzliche Förderung überhaupt erst möglich machen.“

Vorangegangen war auf der Bühne ein Show-Auftritt olympischer und paralympischer Athleten, die Kraft, Ausdauer und Technikelemente ihrer Sportarten eindrucksvoll vermittelten. Boxer, Gewichtheber, Beachvolleyballerinnen, Turner und Rennrollstuhfahrer Marc Schuh beeindruckten das Publikum mit Live-Sportgeschehen.

19 Athletinnen und Athleten aus acht Sportarten bilden bislang das Team Rio. Bis zum Sommer 2016 wird das Team gemäß der strengen Nominierungsrichtlinien Schritt für Schritt erweitert, bis die Metropolregion dann Ihr Team für Olympia nach Rio entsendet. Folgende AthletInnen gehören aktuell dem Team Rio MRN an:

Ralf Arnold (ParaTriathlon)
Hanne Brenner (ParaDressur)
Shanice Craft (Leichtathletik – Diskus)
Tonja Fabig (Hockey)
Uwe Gensheimer (Handball)
Patrick Groetzki (Handball)
Lydia Haase (Hockey)
Verena Hantl (Kanurennsport)
Philip Heintz (Schwimmen)
Yasmin Kwadwo (Leichtathletik – Sprint)
Carolin Leonhardt (Kanurennsport)
Malaika Mihambo (Leichtathletik – Weitsprung)
Erik Pfeifer (Boxen)
Verena Sailer (Leichtathletik – Sprint)
Marc Schuh – (Rollstuhlsprint)
Clemens Rapp (Schwimmen)
Lisa Ryzih (Leichtathletik – Stabhochsprung)
Almir Velagic (Gewichtheben)
Sabine Volz (Kanurennsport)

Auf der zeitgleich zur Bekanntgabe des Teams live geschalteten Webseite www.team-rio-mrn.de kann der Weg der Athletinnen und Athleten nach Brasilien verfolgt werden.

Das Team Rio MRN unter dem Zeichen der fünf olympischen Ringe wird von fünf Premium-Partnern begleitet, die im Rahmen eines  deutschlandweit einmaligen Förderkonzepts privatwirtschaftliches Engagement für den Olympischen Spitzensport demonstrieren und ihre Unterstützung langfristig und nachhaltig verstehen. Diese vorbildliche und bundesweit außergewöhnliche Förderung wurde im Königssaal des Heidelberger Schlosses mit einem besonderen „SportAward“ ausgezeichnet. Die Vertreter der Firmen BASF SE, CAPRI-SONNE, HENKEL AG & Co. KGaA, Standort Heidelberg, SAP AG und der Sparkasse Heidelberg wurden in olympischem Stil unter Begleitung von. Eli Seitz auf die Bühne gebeten. Hans-Peter Immel, Präsident der Fördergesellschaft des OSP und ehrenamtlicher Leiter des Team Rio überreichte den 1,6 kg schweren Preis an Karin Heyl für die BASF SE, Lars Ruge für die Deutschen SiSi-Werke, Jürgen Däuber für die HENKEL AG & Co. KGaA, Standort Heidelberg, Stephan Ries für die SAP AG und Helmut Schleweis für die Sparkasse Heidelberg und dankte allen fünf Partnern ausdrücklich: „Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass sich Partner langfristig und nachhaltig für den Olympischen Spitzensport in der Sportregion Rhein-Neckar engagieren. Deshalb möchten wir an dieser Stelle einen großen Dank an unsere fünf Sponsoren sagen. Es ist ein einmaliges Zusammenspiel von Wirtschaft und Spitzensport. Den Award bekommen unsere Partner sozusagen als „Pfand“ für den 100%igen Einsatz aller Athleten in den kommenden 88 Wochen, bis die nächsten Sommerspiele eröffnet werden.“

Natürlich wurden auch die Trainerinnen und Trainer des Team Rio der Öffentlichkeit präsentiert. Das Förderkonzept erlaubt es, nicht nur Athleten selbst zu fördern und durch individuell angepasste Maßnahmen zu unterstützen, sondern auch deren Trainer, die maßgeblichen Anteil am Erfolg haben. So bestätigt zum Beispiel Iris Manke-Reimers, ehrenamtliche Trainerin der SportAward-Zweitplatzierten in der Kategorie „Top-Sportlerinnen“ Shanice Craft: „Das Team Rio versetzt uns unter anderem in die Lage, vermehrt Trainingslager anzubieten und zu begleiten, die wir aus eigener Tasche einfach nicht mehr finanzieren könnten. Das kann sonst keine regionale Sportförderung berücksichtigen.“

Ab sofort online: www.team-rio-mrn.de


Olympiaqualifikation im Boxen
Internationales ‚Round-Robin‘-Turnier mit Deutschland 1, Deutschland 2, England und Russland Vom 11. bis zum 13. Dezember 2014 findet in der großen Halle des Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg ein Box-Event der Spitzenklasse statt. weiterlesen >>

Europas beste Boxer treffen sich in Heidelberg
Die Nationalmannschaften von Deutschland (stellt zwei Teams), England (die meisten Medaillen bei Olympia 2012 in London) und Russland (stärkste Box-Nation Europas) treten mit ihren jeweils zehn besten Kämpfern an, die im Modus ‚Round-Robin‘ aufeinander treffen.  Eines der beiden Deutschen Teams ist fast eine ‚Heidelberger Auswahl‘ sodass besonders auch eingefleischte Box-Kenner aus der Region auf ihre Kosten kommen. Alle drei Nationen nutzen dieses hochkarätige Turnier jeweils als interne Olympia-Qualifikation. Oliver Vlcek, Leiter Bundesstützpunkt Boxen bestätigt: “Das Turnier ist die beste Gelegenheit für unsere nationalen Spitzenathleten, sich mit der Box-Elite in Europa zu messen, bessere Gegner als Engländer und Russen kann ich mir derzeit nicht wünschen,  da muss jeder einzelne Top-Leistungen abliefern, um zu bestehen.“

Veranstalter ist das ‚Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar, das potenzielle Olympiakandidaten in der Metropolregion fördert, aber hier auch vorolympische Event-Highlights bieten möchte. Dazu Dr. Peter Schlör: „Das Team Rio hat sich zum Ziel gesetzt, seine Athleten in der Region wann immer es der internationalen Rahmenterminplan aller Sportarten zulässt,  mehr in Szene zu setzen. Wir organisieren eine Reihe von internationalen Wettkämpfen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Olympia-Qualifikation im Boxen, das Round-Robin Turnier von Russland, England und Deutschland bildet den Auftakt im Dezember.“ Schlör ist beim Team Rio für die Finanzen verantwortlich, aber auch ein großer Box-Fan: „Beim Round-Robin erleben wir den Boxsport in seiner ganzen Faszination, Mann-gegen-Mann im absolut fairen Amateurbereich, das muss man einmal live erlebt haben.“

Sämtliche Boxkämpfe, die sich insgesamt über drei Tage erstrecken, sind für das interessierte Publikum zugänglich (Zeitplan und Eintrittspreise siehe unten).

Zeitplan und Eintrittspreise
Zeitplan:        
Donnerstag, 11.12.2014    
16:30 – 19:00 Uhr    GER 2 vs. RUS
19:30 – 22:00 Uhr    GER 1 vs. GBR

Freitag, 12.12.2014    
19:30 – 22:00 Uhr    GBR vs. RUS

Samstag, 13.12.2014    
16:30 – 19:00 Uhr    GER 2 vs. GBR
19:30 – 22:00 Uhr    GER 1 vs. RUS
mit Rahmenprogramm und anschließender Ring-Party (siehe Info)


Eintrittspreise:        

Donnerstag, 11.12.2014
€ 5,00 auf allen Plätzen (freie Platzwahl)
Kinder bis 12 Jahre frei

Freitag, 12.12.2014        
€ 5,00 auf allen Plätzen (freie Platzwahl)
Kinder bis 12 Jahre frei

Samstag, 13.12.2014    
€ 10,00 auf der Tribüne (freie Platzwahl)
€ 15,00 im Innenraum (freie Platzwahl)
€ 55,00 VIP (mit Ringplatz und Catering)
Kinder bis 12 Jahre frei (ohne Anspruch auf Sitzplatz)

Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und ab sofort im Internet unter
www.sim-marketing.com und www.team-rio-mrn.de


Das Team Rio steht in den Startblöcken!
Im Rahmen der SportAward-Verleihung der Sportregion Rhein-Neckar am 27. November 2014 wird zum Abschluss des Abends das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar vorgestellt. Im stilvollen Ambiente des Heidelberger Schlosses werden sich 19 Athleten, die die Nominierungskriterien erfüllt haben, den rund 300 eingeladenen Gästen präsentieren. Umrahmt wird der erste öffentliche Auftritt mit einer Darbietung, die den olympischen Sport mit all seinen Facetten zeigt. weiterlesen >>

Eine der Athletinnen, die im November bei der Award-Verleihung dabei sein wird, ist die Weitspringerin Malaika Mihambo, die für die LG Kurpfalz startet. Der 20-jährigen Oftersheimerin gelang in den letzten Wettkämpfen eine kontinuierliche Leistungssteigerung. Zuletzt errang sie bei der Leichtathletik-EM in Zürich mit 6,65 Meter auf den vierten Platz, bei gleicher Weite wie die Springerin, die Bronze errang. Die EM war der erste große internationale Wettbewerb für Malaika Mihambo, die 2013 bei den Juniorinnen-Europameisterschaften bereits mit der Goldmedaille belohnt wurde.

Malaika Mihambo studiert neben ihrer sportlichen Karriere Politikwissenschaften an der Universität Mannheim und wurde jüngst mit dem Titel „Sport-Stipendiatin des Jahres 2014“ von der Deutschen Sporthilfe ausgezeichnet, der gleichzeitig eine monatliche finanzielle Förderung des Studiums bedeutet. Wegen der zusätzlichen regionalen Förderung im Team Rio kann sich Malaika Mihambo auf zwei Karrieren zugleich konzentrieren: „Dieses Jahr läuft für mich wirklich außergewöhnlich gut. Mein Studium in Mannheim kann ich dank des einzigartigen Stipendiums sehr gut bewältigen und durch die Förderung im Team Rio kann ich mich noch mehr auf den Weitsprung konzentrieren.  Alles in allem fühle ich mich in meiner Heimatregion sehr wohl und hoffe, dass ich gestärkt durch mein langjähriges persönliches Umfeld und Trainerteam auch die nächsten sportlichen Herausforderungen bestehen kann und meinem Ziel Rio 2016 immer näher komme.“

Frank Mantek, Sportdirektor im Team Rio und Bundestrainer im Verband der Deutschen Gewichtheber (Leimen), sieht die herausragende Bedeutung des Team Rio als identifikationsstiftenden Faktor in der Metropolregion Rhein-Neckar: „Eine solche regionale Sportförderung wie das Team Rio ist in der Gesamtheit aller Maßnahmen und Funktionsträger einzigartig in Deutschland.

Alleine unsere fünf Premium-Partner BASF SE, Capri-Sonne, Henkel AG & CO. KGaA, Standort Heidelberg, SAP SE und Sparkasse Heidelberg stellen durch ihr starkes Bekenntnis zur Region sicher, dass olympischer und paralympischer Spitzensport in Rhein-Neckar überhaupt möglich ist und erfolgreiche Athleten wegen des innerdeutschen Wettbewerbs nicht abwandern. In der Metropolregion Rhein-Neckar bekommen Spitzenathleten besondere, zusätzliche Förderung, vor allem durch frühzeitige Unterstützung bei jungen Talenten.“

Dafür steht besonders das Nachhaltigkeitsteam innerhalb des Förderkonzepts des Team Rio. Hier sind 16 Nachwuchsathleten nominiert, die durchaus bereits in Rio de Janeiro dabei sein können, als oberstes sportliches Ziel aber die Olympischen Spiele 2020 in Tokio anpeilen. Sie kommen in den Genuss einer regionalen Förderung, die es ihnen erlaubt, gezielt auf ihr Acht-Jahres-Ziel hinzuarbeiten. Die individuellen Fördermaßnahmen reichen von monatlicher sozialer Grundsicherung, dem Engagement von international erfahrenen Trainern für Spezialtrainings bis zur Aufwandsentschädigung für gesonderte Trainingslager oder geeignete Trainingspartner, und werden für jeden einzelnen Athleten persönlich zugeschnitten.

Welche 21 Athleten aus insgesamt acht Sportarten außer Malaika Mihambo den Sprung in das Team Rio geschafft haben, wird am Abend des 27. Novembers bekannt gegeben. An diesem Tag geht auch die Team-Rio-Website unter www.team-rio-mrn.de online und liefert in Zukunft jede Menge Interessantes aus der Welt des olympischen Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar.


Shanice Craft beste Deutsche beim Diamond League Meeting
Diskus-Talent Shanice Craft ist mit 65,38m beste Deutsche beim Diamond League Meeting in Eugene. weiterlesen >>

Nachdem das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar seit letztem Mittwoch um das fünfköpfige Nachwuchs-Team gewachsen ist und Shanice Craft von der MTG Mannheim als eine der fünf Athleten direkt nach der Pressekonferenz am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar nach USA zum dritten Diamond League Meeting der Leichtathleten in Eugene (Oregon) geflogen ist, reißen die Erfolgsmeldungen im Team Rio nicht ab.

Shanice hat mit Platz zwei im Diskuswerfen und einer persönlichen Bestleistung überzeugt. Die Junioren-Weltmeisterin im Kugelstoßen musste sich mit 65,38 m nur der kroatischen Olympiasiegerin und Jahres-Weltbesten Sandra Perkovic (69,32) geschlagen geben. Die frühere Vizeweltmeisterin Nadine Müller (Halle/Saale) wurde mit 64,37 m Vierte, Julia Fischer (Berlin) kam mit 63,55 m auf Platz sechs. Die Mannheimerin hat damit den Wettbewerb als beste Deutsche abgeschlossen und Ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze gefestigt.


Das Nachwuchsteam im "Team Rio der Metropolregion Rhein-Neckar"
Pressekonferenz mit Vorstellung der Athleten im Kraftraum des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar unter der Moderation von Frank Schuhmacher weiterlesen >>

New York, Rio, Tokio…” - haben Sie das Lied von Trio auch noch im Ohr? Wir wandeln es einfach um in „London, Rio, Tokio…“, denn das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar wird Athleten begleiten und unterstützen, die bereits in London dabei waren, die natürlich auch in der Stadt am Zuckerhut Medaillen erringen wollen, erstmals jedoch auch Nachwuchs-Athleten, deren großes Ziel Tokio 2020 ist und die heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Das Nachhaltigkeitsteam im Team Rio besteht aus jungen, vielversprechenden Nachwuchstalenten, die mitunter auch bereits in Rio de Janeiro dabei sein können, deren oberstes sportliches Ziel jedoch die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind.

Nach den einleitenden Worten von Prof. Hanns Michael Hölz (Präsident des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar), Gerhard Schäfer (Vorstandsmitglied der Sportregion Rhein-Neckar)  sowie Dr. Peter Schloer
(Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar), stellte Frank Schuhmacher (Öhringen/Weinheim) den Premium-Partnern des Projektes Team Rio, namentlich Dr. Markus Gomer (BASF SE), Jean-Oliver Hinz (Henkel AG & Co. KGaA, Standort Heidelberg), Jens Ruge (Capri-Sonne) und Lars Lamadé (SAP AG)  Fragen zum Thema Nachwuchsförderung im Unternehmen. Dabei wies beispielsweise Jean Oliver Hinz darauf hin, dass im Hause Henkel im Ausbildungsjahrgang 2014 ein junger Boxer sein wird, der seine sportliche Karriere parallel zur Ausbildung im Traditionsunternehmen Henkel fortsetzen möchte.
Moderator Frank Schuhmacher stellte anschließend als erfahrenen Athleten und Paten für die neuen „jungen Wilden“ Almir Velagic vor, der jüngst die EM-Bronzemedaille in Tel Aviv errang. Almir Velagic ist, Verletzungsfreiheit vorausgesetzt, einer der gesetzten Athleten im Team Rio, der sich hocherfreut zeigte, dass künftig auch jüngere Athleten über das Team gefördert werden. „Ich wäre damals sehr dankbar gewesen, wenn ich schon im jugendlichen Alter extra Fördermaßnahmen bekommen hätte“, bestätigt Velagic. „ Ein gestelltes Fahrzeug beispielsweise hätte mein Zeitmanagement sehr erleichtert, gerade auch in der stressigen Berufsausbildungsphase zum KFZ-Mechaniker,  das wäre ein großer Vorteil für mich gewesen“,  so Velagic weiter.

Mit Max Lang steht beispielsweise ein 22-jähriger Gewichtheber aus Leimen im Fokus. Ihm werden vom Bundesverband Deutscher Gewichtheber beste Chancen für eine Teilnahme 2020 in Tokio eingeräumt. Das Kuriose in seiner Laufbahn ist die Tatsache, dass er eigentlich als aussichtsreiches Fußballtalent galt, an der Sportschule in Chemnitz auf der Position des Stürmers trainiert wurde. In der B-Jugend als „zu klein und zu dünn“ aussortiert, nahm er den Rat eines Freundes an, der ihn in seine Sportart Gewichtheben einlud. Schnell entdeckte man auch dort sein Talent, inzwischen landet Max Lang bei jeder Junioren-Europameisterschaft auf vorderen Plätzen und gilt als großes Talent unter deutschen Gewichthebern.

Ein weiteres Talent aus  Mannheim ist Shanice Craft, die 1.85m große Diskuswerferin von der MTG Mannheim, die als Hobby „Kugelstoßen“ angibt und 2012 damit zufälligerweise Weltmeisterin der Juniorinnen in Barcelona geworden ist.  Sie liefert bereits seit mehreren Jahren regelmäßig ausgezeichnete internationale Ergebnisse ab, gewann die olympischen Jugendspiele und ist eine der aussichtsreichsten Kandidaten unter den deutschen Werferinnen. Bis dato hat noch keine Athletin in ihrem Alter den Diskus so weit geschleudert wie Shanice.  Das Besondere an ihren Trainingsumständen sind ihre beiden Trainer, das Ehepaar Manke-Reimers, unter Federführung von Iris Manke-Reimers sowie Sven Schwarz, seit 2 Jahren verantwortlich für die Diskustechnik. Das Ehepaar kümmert sich seit 10 Jahren ehrenamtlich um Shanice, da sie nicht dem offiziellen Bundestrainer-Stab des DLV angehören. Das Trainingsteam funktioniert jedoch so gut, dass die Trainer bereit sind, z. B. Trainingslageraufenthalte aus eigener Tasche zu finanzieren. „Der Aufwand, den auch wir Trainer in der Weltspitze leisten müssen, ist leider nicht immer über die Sportverbände abzudecken“, bestätigt Iris Manke-Reimers dem Moderator Schuhmacher. „Deshalb sind wir ganz besonders dankbar, dass es über das Team Rio die Möglichkeit gibt, dass auch Trainer gefördert werden. Dies ist einmalig in Deutschland, keine andere regionale Sporthilfe bietet diese Option. So können wir vor allem zusätzliche Trainingslager finanzieren, die Shanice wiederum Schritt für Schritt weiter bringen werden in Richtung Olympia.“

Sabrina Hering startet seit 2013 für die Rheinbrüder Karlsruhe und konnte bereits im ersten Jahr ihre Leistung erheblich steigern.
Nach zuletzt sinkender Leistungskurve brachten sie die Trainingsmethoden und die professionelle Unterstützung im Karlsruher Leistungszentrum und dem Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar wieder zurück in die Erfolgsspur. Mit dem U23-Weltmeistertitel im Viererkajak über 500 Meter belohnte sich Hering selbst für den Entschluss zu wechseln. Die überraschende Nominierung für das WM-Team und ihr Einerkajak-Start über die 5.000 Meter bei der Weltmeisterschaft in Duisburg 2013 setzten dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. In diesem Jahr hat sie erneut den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft und ist auf dem besten Weg ihren Platz dort dauerhaft zu festigen.

Sarah Köhler, die 20-jährige Schwimmerin und gebürtige Hanauerin startet überwiegend auf den längeren Strecken. Vor zwei Wochen wurde sie über 400m, 800m und 1.500m Freistil Deutsche Meisterin und hat  sich damit für die  Europameisterschaft in Berlin im August 2014 qualifiziert. Sie hat am Dienstag ihre letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht und konzentriert sich ab sofort voll auf die internationalen Wettbewerbe. Ein paar Zahlen zu Sarah: Sie schwimmt pro Jahr 3.000 km und kommt auf einen Wochentrainings-umfang von 25-30 Stunden – Physiotherapie, Trainingslager etc. nicht ein-gerechnet. In ihrem Abiturjahr hatte sie 36 Wochenstunden Schule. Insgesamt kommt Sarah auf einen Wochengesamtumfang von 80-86 Wochenstunden – das ist mehr als so manches DAX-Manager Pensum. Sie möchte in diesem Jahr ihr Jura-Studium beginnen und so, wie souverän Sarah dieses extrem intensive Jahr bewältigt hat, trauen wir ihr noch ganz viel zu.

Dem Nachwuchsteam gehört als erster paralympischer Athlet der Gehörlosen -Schwimmer Michael Würges an. Das 18-jährige Schwimmtalent sitzt am heutigen Mittwoch im Reisebus auf der Fahrt zu den Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen in Hamburg, um dort um die ersten Plätze mit zu schwimmen und konnte deshalb nicht persönlich an der Pressekonferenz teilnehmen.

Welche Sportler aus der Region in knapp zweieinhalb Jahren bei den 31. Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien dabei sein werden,  wird ab Januar 2015 in harten und langwierigen internationalen Qualifikationen ermittelt.  Nach Abschluss aller internationalen Wettbewerbe dieses Jahres kann aufgrund der Vorleistungen das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar nominiert werden. Erst wenn bestimmte Qualifikationsnormen erfüllt sind, ist der Weg frei für voraussichtlich rund 30 aussichtsreiche Athleten mit Trainings- und Lebensmittelpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar, die auf ihrem Weg zu einer eventuellen Teilnahme umfassend begleitet werden und besondere Unterstützung erhalten.
Almir Velagic übergab symbolisch die Nationalflaggen von Brasilien und Japan an das Nachhaltigkeitsteam und wünschte allen Aktiven stabile Gesundheit und viel Erfolg.


Sport-Gala punktet mit Olympioniken aus der Region
Der diesjährige Hessentag lockt ab 06. Juni bis 15. Juni 2014 auch Athleten des Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar nach Bensheim. weiterlesen >>

Am Pfingstmontag werden im Rahmen der großen Sport-Gala in der Geschwister-Scholl-Schule Philip Heintz, Europameister über 200m Lagen auf der Kurzbahn, Natalie Weinzierl, 16. des Eiskunstlaufwettbewerbes bei den Winterspielen von Sotchi im Februar, Marc Schuh, Paralympischer Rollstuhlsprinter und Vizeweltmeister über 400m und Sarah Köhler, Deutsche Meisterin über 400m Freistil Rede und Antwort stehen und ihre nächsten großen Wettkampfziele vorstellen. Gerade Sarah Köhler wurde gerade erst vor zwei Wochen offiziell ins Nachwuchsteam des Team Rio berufen, das als großes Ziel vor allem die Olympischen Spiele 2020 in Tokio anvisiert. Das 21-jährige Schwimmtalent hat das Abitur in diesem Monat erfolgreich bestanden und kann sich nun vollständig auf die sportliche Karriere konzentrieren.
Der Leiter des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar, Daniel Strigel, selbst Bronze-Medaillengewinner von Athen 2004 im Mannschafts-Degenfechten, komplettiert die Runde und kann Impulse aus Sportlersicht als auch als Funktionärssicht geben.
Ab 18:30 Uhr startet die Sport-Gala zum Thema „Nach Olympia ist vor Olympia – eine Show des regionalen Spitzensports“ in der Geschwister-Scholl-Schule in der Eifelstraße in Bensheim. Der Besuch ist kostenfrei.

Über den Hessentag: Seit 1961 findet der Hessentag in einer ausgewählten Stadt im Bundesland Hessen statt. Über 40.000 Besucher kamen bereits zur ersten Veranstaltung. Dieses Jahr erwartet die Besucher eine Reihe von Konzerten mit großen und kleinen Stars, unzählige Veranstaltungen, Aktionsflächen und vieles mehr. Damit wird der  Hessentag zu einem zusammenführenden und integrierenden Fest. Zudem wird ein attraktives Paket rund um die beiden Leitthemen „Klimaneutrale und Vernetzte Stadt“ geschnürt.

Weitere Informationen: www.hessentag2014.de


Startschuss für das „Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar“
Pressekonferenz in der Sky Lounge der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Ehepaar Inge und Matthias Steiner sowie Elisabeth Seitz weiterlesen >>

Peking und London waren gestern. Das neue Ziel heißt Rio de Janeiro. Welche Sportler aus der Region in knapp zweieinhalb Jahren bei den 31. Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien dabei sein werden, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass die aussichtsreichsten Kandidaten auf ihrem Weg zu einer eventuellen Teilnahme umfassend begleitet und unterstützt werden. Das „Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar“ hat auf einer Pressekonferenz in der Sky Lounge der SRH Hochschule Heidelberg seine Arbeit und Ziele der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zur Präsentation waren auch Trainer und Athleten des Team London erschienen, dazu Vertreter der einzelnen Fachverbände sowie der Premium Partner, die die finanzielle Unterstützung der Sportler garantieren. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner und seiner Frau Inge, die bekannte TV-Moderatorin ist.

Die Idee zu den Olympiateams entstand nach den Spielen 2004 in Athen, als die erfolgreichen Olympioniken bei ihrer Rückkehr in die Region begeistert empfangen wurden. So begleiteten das „Team Peking 2008“ sowie das „Team London“ die Sportler bereits im Vorfeld der Spiele, und gerade die Auswertung des Projekts „Team London“ hat ergeben, dass sich die Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar mit „ihren“ Olympioniken in hohem Maße identifizieren. Die Erfolge bei den Olympischen Spielen haben zur Markenbildung und überregionalen Profilierung der Metropolregion Rhein-Neckar beigetragen.

Das Folgeprojekt „Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar“ soll diese Idee nun nachhaltig etablieren und startet seine Arbeit daher mit größerem Vorlauf bereits im Herbst 2013. Die Zielsetzung besteht darin, eine Gruppe von Spitzenathleten aus den drei Bundesländern der Metropolregion Rhein-Neckar bis zu den Olympischen Spielen 2016 zu begleiten und bereits Nachwuchstalente für die Spiele 2020 in Tokio zu identifizieren. So früh wie nie haben sich fünf Premium Partner – BASF, Henkel, SAP, Sparkasse Heidelberg und Capri-Sonne – bereit erklärt, ihren wertvollen Beitrag zu leisten, um die vielschichtigen Ziele zu erreichen.

Henrik Westerberg präsentierte auf der Pressekonferenz die sportlichen Ziele. „Wir streben zwei Goldmedaillen und 16 Platzierungen in den Top Ten an“, erläuterte der 35-Jährige.  Damit möchte sich die Metropolregion Rhein-Neckar im Vergleich mit den anderen Regionen in Deutschland wieder weit vorne positionieren. Das sogenannte „regionale Ziel“ ist die Wiedererkennung und die Identifikation der Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar mit den Olympia-Teilnehmern. „Als gesellschaftliches Ziel streben wir an, die Athleten im Sinne der Persönlichkeitsbildung mit gesellschaftlich-integrativen Projekten als Paten zu vernetzen“, so Westerberg weiter. „Sie sollen so motivationale Impulse bei Kindern, Menschen mit Behinderung, Firmen und Vereinen in der Metropolregion stiften.“ Zudem wird ein „Nachhaltigkeitsziel“ verfolgt: Mit den Fachverbänden werden individuelle Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die die Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung von Top-Talenten in der Region fördern. Dazu gehören zum Beispiel Maßnahmen zur Optimierung der Trainingsbedingungen, wie etwa der Trainerkompetenz oder die Vereinbarkeit von Sport und Beruf.

Nach den einleitenden Worten des Vorsitzenden der Sportregion Rhein-Neckar e.V. Dr. Eckart Würzner sowie Hans-Peter Immel, dem Präsidenten der Fördergesellschaft Olympiastützpunkt Rhein-Neckar e.V., stellten Inge und Matthias Steiner nach und nach die Sponsoren vor. Dr. Markus Gomer (BASF SE) sprach im Interview von der Grundidee des Projekts, das er mit initiiert hat, weshalb es ins Leben gerufen und anschließend stetig weiterentwickelt wurde. Matthias Steiner selbst erläuterte als Goldmedaillengewinner 2008 aus seiner persönlichen Sicht, wie die Athleten 2008 und 2012 von der Unterstützung profitiert haben. Jürgen Däuber, Vertreter der Henkel AG & Co. KGaA, stellte die Standortwerbung heraus, die die Sportler mit ihren Erfolgen betreiben und die somit die Region für junge Fachkräfte interessant machen. Rainer Arens von der Sparkasse Heidelberg stellte in seiner Ansprache die Sportförderung seines Unternehmens in den Vordergrund, während Lars Lamadé erklärte, inwieweit das Projekt in die Unternehmensziele der SAP AG passt. Jan-Michael Clauss als Repräsentant der Rudolf Wild GmbH & Co. KG, die bereits mit Erfolg eine Rugby-Akademie unterstützt, unterstrich die allgemeine Bedeutung der Nachwuchsförderung.

Welche Sportler aus der Metropolregion Rhein-Neckar im Sommer 2016 schließlich nach Rio de Janeiro fliegen, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen müssen sie sich natürlich qualifizieren und von ihren Fachverbänden nominiert werden, zum anderen aber auch verletzungsfrei bleiben. Auf jeden Fall müssen sie ihren Lebensmittelpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar haben und hier trainieren. Die Mannheimer Kunstturnerin Elisabeth Seitz, selbst Mitglied des Team London, war ebenfalls zu Gast. Die 19-Jährige bedankte sie sich bei den Sponsoren für das neuerliche Engagement. Dann gab sie den offiziellen Startschuss und enthüllte das Team-Rio-Banner.



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