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08.06.2016 News Athleten

Kornhaß und Junk mit Siege für das Selbstvertrauen

Die sehbehinderten Judokas und paralympischen Teilnehmer Nikolai Kornhaß und Sebastian Junk gewinnen bei ihrem letzten Turnier vor den Paralympischen Spielen Gold und Bronze.

Nikolai Kornhaß scheint 2016 auf einer Welle des Erfolgs zu schwimmen. Die Qualifikation zu den Paralympischen Spielen schaffte der 23-jährige Judoka scheinbar mühelos. Der Mann dem nachgesagt wird, dass er ein perfektes Gefühl für den Angriff hat, stellte diese Fähigkeit beim Turnier in Birmingham erneut unter Beweis. Drei Siege gegen Athleten aus Russland und Spanien verschafftem ihm eine 100%-ige Siegquote und damit der Gewinn der Goldmedaille.

Einmal weniger siegreich ging sein Mannschaftskamerad Sebastian Junk von der Matte. Nach seinem Auftaktsieg gegen einen russischen Judoka, musste Junk den Sieg beim zweiten Kampf dem starken Franzosen überlassen. Mit einer erneut erstklassigen Kampfleistung im „kleinen Finale“ sicherte sich der paralympische Bronzemedaillengewinner von 2004 auch im Vereinigten Königreich die Bronzemedaille.

Zufrieden mit sich und ihren Leistungen machten sich die beiden Athleten, gemeinsam mit Trainerin Carmen Bruckmann, direkt im Anschluss an das Turnier auf den Weg nach Tokio. Dort werden sie ein erstes Vorbereitungstrainingslager für die Paralympischen Spiele bestreiten.
Bleibt zu hoffen, dass die beiden Judokas den Schwung über die nächsten drei Monate mitnehmen, um auch in Rio möglichst oft mit einem Ippon die Gegner auf die Matte zu legen.

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