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26.11.2014 Allgemein

Pressekonferenz macht Lust auf mehr!

Vom 11. bis 13. Dezember fliegen am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar die Fäuste. Es geht um eine gute Ausgangslage für die Qualifikation der Olympischen Spiele in Rio. Team Deutschland ist bestens vorbereitet und freut sich auf den Punch mit Russland und Großbritannien.

Bei der Pressekonferenz erläuterten Oliver Vlcek (Stützpunktleiter Boxen) und die Bundesstützpunkttrainer Zoltan Lunka und Valentin Silaghi nicht nur die Rahmenbedingungen des Turniers welches im „Round-Robin“-Modus ausgetragen wird, sondern berichteten, dass es eine lange Zeit benötigt bis ein Boxer wirklich „ausgereift“ ist. Fünfzehn Jahre setzen die Trainer als Zeitspanne an, bis sie ihren Athleten so weit haben, dass er alle seine Fähigkeiten einsetzen kann.
Eine lange Zeit in welcher der Boxer eine starke Bindung zu Trainer und Stützpunkt eingeht. Dies unterstrich auch Boxtalent Slava Kerber der schon als Internatssportler am OSP war, zwar aus Lohne stammt aber sich mittlerweile als richtiger Heidelberger fühlt. Seine Gedanken gehen schon über die eigene Karriere hinaus: „Nach dem Boxen möchte ich in Heidelberg bleiben und Trainer werden!“

Diese Worte freuen natürlich auch Dr. Peter Schlör der als Vertreter des Team Rio bei der Pressekonferenz vor Ort war. Denn für das Team Rio geht es nicht nur um eine kurzfristige Unterstützung der Athleten und Trainer sondern um eine nachhaltige Verbundenheit mit der Region. Ein weiteres Ziel und damit die Verknüpfung zum bevorstehenden Boxhighlight benannte Dr. Schlör, der für die Finanzen im Team zuständig ist: „Das Team Rio hat sich zum Ziel gesetzt, seine Athleten in der Region wann immer es der internationale Rahmenterminplan aller Sportarten zulässt, mehr in Szene zu setzen. Wir organisieren eine Reihe von internationalen Wettkämpfen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Olympia-Qualifikation im Boxen bildet nun den Auftakt im Dezember.“

Oliver Vlcek, Leiter Bundesstützpunkt Boxen ist glücklich über den Wettkampf vor der Haustür: “Das Turnier ist die beste Gelegenheit für unsere nationalen Spitzenathleten, sich mit der Box-Elite in Europa zu messen, bessere Gegner als Engländer und Russen kann ich mir derzeit nicht wünschen, da muss jeder einzelne Top-Leistungen abliefern, um zu bestehen.“

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